München:

Bayerns Justizministerin Beate Merk stellt Rechtsanwaltszahlen für Bayern vor / „37 % Zuwachs innerhalb der letzten 10 Jahre“/Schwerpunkt München

Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk hat heute die aktuellen Zahlen der Rechtsanwaltszulassungen in Bayern bekannt gegeben: Danach sind im Freistaat im Jahr 2012 1.282 Bewerber zur Rechtsanwaltschaft zugelassen worden – und daneben übrigens auch 18 Rechtsanwalts-GmbHs. Dies sind zwar deutlich weniger Neuzulassungen als im vorangegangenen Jahr 2011 (1.402 Bewerber und 24 Gesellschaften mit beschränkter Haftung). Die Gesamtzahl der bayerischen Rechtsanwälte (27.918) hat sich dennoch gegenüber dem Vorjahr (27.330) wiederum (um 2,15 %) erhöht. Denn die Zahl der Abgänge (Verzicht, Tod oder Zulassungswechsel) blieb hinter der Zulassungszahl zurück. Im Zehnjahreszeitraum seit 2002 hat die Zahl der Rechtsanwälte in Bayern sogar um 37,59 % zugenommen.

Dabei sind die weitaus meisten Rechtsanwälte, nämlich 73,51 %, im Bezirk der Rechtsanwaltskammer München tätig (im Vergleich dazu liegt der Anteil der Anwälte im Bezirk Nürnberg bei 16,75 % und im Bezirk Bamberg bei 9,74 %). Und innerhalb des Bezirks München konzentrieren sich die meisten Rechtsanwälte auf den Raum der Landeshauptstadt. Ende des Jahres 2012 waren 13.490 Mitglieder in der Stadt und im Landkreis München zugelassen. Dies ist fast die Hälfte (48,32 %) der bayerischen Gesamtmitgliederzahl.

Merk dazu: „Das Recht durchdringt alle Lebensbereiche – und das zeigt sich auch in der wachsenden Zahl der Rechtsanwälte. Eine Folge davon ist aber auch ein zunehmender Konkurrenzdruck, dem sich gerade Einzelanwälte in der Großstadt gegenübersehen. Deshalb sollte sich bereits derjenige gründlich prüfen, der sich für ein Studium der Rechtswissenschaft entscheidet. Kompetenzen und Freude an der Sache sind das
A & O!“

Quelle:stmj.bayern.de

knast

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.