Berlin:

Ramsauer: Etappenziel in der Energiewende erreicht

Das zum Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) gehörende Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat heute den „Bundesfachplan Offshore Nordsee“ veröffentlicht. Er zeigt die 13 Windparkcluster, mit denen bis 2030 circa 25 GW Windstrom erzeugt werden können und deren Anbindungen an das terrestrische Netz. Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) sieht vor, dass der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung bis zum Jahr 2020 auf mindestens 30 Prozent und danach kontinuierlich weiter erhöht werden soll. Die Offshore-Windenergie ist ein wesentlicher Baustein, um dieses Ziel zu erreichen.

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer sagte:

„Deutschland ist bei der Offshore-Energie weltweit vorne mit dabei. Wir sind Innovationstreiber! Wir erschließen Windparks auf hoher See, unter extrem schwierigen Bedingungen. Damit schaffen wir Zukunft und Arbeitsplätze.“

Ramsauer dankte dem BSH für die geleistete Arbeit.

„Mein besonderer Dank gilt dem BSH. Es hat seine Hausaufgaben gemacht: Mit der Entwicklung des Bundesfachplans Offshore Nordsee hat es die erste systematische Stromnetzplanung im Offshore Bereich weltweit vorgelegt. Damit haben wir ein Etappenziel in der Energiewende erreicht! Das BSH hat den Bundesfachplan Offshore Nordsee innerhalb von zehn Monaten erarbeitet. Das ist Rekordzeit.“

Der Netzplan ist der erste Meilenstein auf dem Weg zu einem Systemwechsel innerhalb der Energiewende: Er konkretisiert und ergänzt die maritime Raumordnung um die räumliche Planung der Stromnetze. Er gibt damit eine verbindliche Infrastruktur für die Stromnetze vor. Damit ist für die einzelnen Genehmigungsverfahren Verbindlichkeit und Rechtssicherheit gewährleistet, denn der Netzbetreiber weiß, innerhalb welcher Trassen er die Genehmigung der Kabelsysteme beantragen muss. Der Bundesfachplan Offshore ergänzt den Bundesnetzplan, den die Bundesnetzagentur erarbeitet, für den Bereich der ausschließlichen Wirtschaftszone der Bundesrepublik Deutschland.

Quelle:bmvbs.de

container1

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.