Die Zahl der Woche
Jede Woche präsentiert das BMELV interessante Zahlen zu den Themen Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

110 Kilogramm
Plastikprodukte verbraucht jeder Bürger geschätzt pro Jahr. Allein für Plastiktüten werden in Deutschland jährlich 100.000 Tonnen Kunststoff verarbeitet. Nach Schätzungen des Umweltbundesamtes verbrauchen die Deutschen 5,3 Milliarden Tüten im Jahr, das entspricht rund 10.000 Tüten pro Minute. Da fossile Rohstoffe wegen steigender Nachfrage und knapper werdenden Ressourcen immer teurer werden und gleichzeitig das Bewusstsein der Verbraucher für Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz wächst, spielen biobasierte Kunststoffe eine immer wichtigere Rolle. Obwohl sich Biokunststoffe am Markt etablieren, ist ihr Anteil an der Gesamtmenge mit rund einem Prozent derzeit noch gering. Dabei könnten nach einer Studie der Universität Utrecht schon heute etwa 90 Prozent der erdölbasierten Kunststoffe auf dem Markt direkt oder indirekt durch biobasierte Materialien ersetzt werden. Das Bundeslandwirtschaftsministerium fördert bei nachwachsenden Rohstoffen intensiv Forschung, Entwicklung und Innovation. Besonders die industrielle Forschung zielt darauf ab, Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zu entwickeln oder zu verbessern und so die Abhängigkeit vom Erdöl zu reduzieren und Ressourcen zu schonen.
Um über bestehende und künftige Nutzungsmöglichkeiten von regenerativen Rohstoffen zu informieren, stellt das Ministerium unter www.aus-natur-gemacht.de<http://www.aus-natur-gemacht.de> für Verbraucher, Fachpublikum und Medien zahlreiche Informationen über Möglichkeiten und Potenziale der biobasierten Wirtschaft zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch einen Themendienst für Journalisten, den Sie unter www.bmelv.de/themendienst-bbw abrufen können.

Quelle: BMELV, Umweltbundesamt

 

Quelle: bmelv.bund.de

06270001

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.