München

In Bayern auch dieses Jahr keine Weihnachtsamnestie für Gefangene / Justizministerin Merk: „Keine Bevorzugung einzelner Gefangener je nach Jahreszeit!“

 

Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk hat heute
in München erklärt, warum es auch in diesem Jahr
in Bayern anders als in anderen Bundesländern keine
Weihnachtsamnestie für Strafgefangene geben wird.
„Natürlich hat das Weihnachtsfest auch für unsere
Gefangenen eine besondere Bedeutung – so wie für jeden
Menschen. Und das ist auch gut und richtig so. Aber
dem können und müssen wir anders als mit einer Weihnachtsamnestie
Rechnung tragen!“

knast

Die Ministerin
verwies darauf, dass in Bayern geeigneten Gefangenen,
bei denen keine Flucht- oder Missbrauchsgefahr besteht,
z. B. Ausgang- oder Urlaub gewährt werden kann, um
ihre Lieben zu besuchen und Weihnachten zu feiern.
Außerdem sieht das Bayerische Strafvollzugsgesetz
vor, dass Gefangene unter bestimmten Voraussetzungen
am vorhergehenden Werktag entlassen werden können,
wenn das Strafende in die Zeit vom 22. Dezember bis
zum 6. Januar fällt.

 

Merk weiter:
„Eine Weihnachtsamnestie – also eine Strafverkürzung
nur deshalb, weil das Strafende eines Gefangenen zufällig
gerade auf die Weihnachtszeit fällt – kommt aber in
Bayern nicht in Frage. Eine Strafe, die ein unabhängiges
Gericht in einem konkreten Fall nach sorgfältiger
Prüfung und aus gutem Grund für angemessen erachtet
hat, können wir nicht einfach ändern und die Strafe
verkürzen, nur weil Weihnachten ist. Außerdem: Das
wäre eine ungerechtfertigte und auch verfassungsrechtlich
bedenkliche Bevorzugung gegenüber all den Gefangenen,
deren Haftzeit zum Beispiel zu Ostern oder im Hochsommer
endet!“
Quelle: stmj.bayern.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.