München:
Der
Freistaat Bayern hat seit 1987 rund 130 Millionen Euro
für
HIV-Prävention, Aufklärung und Beratung
aufgewendet. Dies betonte der Bayerische Gesundheitsminister
Dr. Marcel Huber
heute beim
Staatsempfang zum 25-jährigen Jubiläum der AIDS-Beratungsstellen
in Bayern im Vorfeld des Welt-AIDS-Tags (1. Dezember).
Huber: „Seit 25 Jahren leisten die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter der AIDS-Beratungsstellen, der AIDS-Hilfen
und der Gesundheitsämter durch ihr Engagement und
ihren unermüdlichen Einsatz einen wichtigen Beitrag
für die AIDS-Prävention. Es ist ihr Verdienst, dass
Vorurteile abgebaut wurden und ein Klima der Solidarität
entstanden ist.“ In einem dreigliedrigen System wird
laut Huber eine flächendeckende AIDS-Beratung sichergestellt:
Zehn psychosoziale AIDS-Beratungsstellen beraten überregional
und begleiten Betroffene sowie deren Angehörige. Daneben
gibt es vier AIDS-Hilfen, die mit ihren vielfältigen
zielgruppenspezifischen Angeboten staatliche Förderung
erhalten. 76 Gesundheitsämter beraten zudem flächendeckend
über Risikominimierung und bieten kostenfrei und anonym
HIV-Tests an. Huber: „Der Freistaat stellt sich seiner
Verantwortung für AIDS-Prävention, Beratung und Hilfen
für Betroffene. Mit rund 3,7 Millionen Euro jährlich
wird die AIDS-Prävention gefördert. Damit stehen
wir bundesweit mit an der Spitze. Unser Anliegen ist
eine zielgruppenspezifische Prävention, die von allen
Bevölkerungsschichten solidarisch mitgetragen und
gelebt wird.“

 

Zum Welt-AIDS-Tag bieten die
Gesundheitsämter, AIDS-Beratungsstellen und -Hilfen
zahlreiche Aktionen an: einen Lichterzug in München
am 1.12., Infostände, Benefizkonzerte, Jugendfilmtage,
einen AIDS-Parcours an Schulen und vieles mehr. Im
Mai 2013 findet zudem, getragen vom Runden Tisch AIDS-Prävention
des Gesundheitsministeriums, eine Aktionswoche zur
Förderung der HIV-Testbereitschaft statt. Ziel ist
es, Menschen zu ermutigen, sich mit ihrer persönlichen
Risikosituation auseinanderzusetzen und sich möglichst
früh kompetent beraten zu lassen.

2011
lebten weltweit 34,2 Millionen Menschen mit HIV. Neu
infiziert haben sich 2,5 Millionen. In Bayern leben
derzeit 8.300 Männer und 1.900 Frauen mit HIV oder
AIDS. Die Zahl der Neuinfektionen liegt im Jahr 2012
geschätzt bei 410.
Quelle: stmug.bayern.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.