Berlin:

Die Initiative Zu gut für die Tonne des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) gegen das Wegwerfen von Lebensmitteln ist auf eine beeindruckende Resonanz in der Öffentlichkeit gestoßen. Lebensmittelproduzenten, der Handel, die Gastronomie, Schulen und Verbraucher haben gut ein halbes Jahr nach dem Start der deutschlandweiten Initiative bereits zahlreiche Aktivitäten entwickelt, um Lebensmittelabfälle zu vermindern. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA gehörte zu den ersten Verbänden, die sich aktiv beteiligt haben. So gibt eine eigens entwickelte Checkliste des Verbandes für alle Hotel- und Gastronomie-Unternehmen wertvolle Hilfestellung zu einer strukturierten Einkaufsplanung in Zusammenarbeit mit dem Handel und zu einer optimalen Lagerhaltung. „Ich hoffe, dass viele Unternehmen davon Gebrauch machen und so die Menge der Lebensmittelabfälle reduziert wird“, sagte Dr. Gerd Müller, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, heute auf dem Branchentag des DEHOGA in Berlin.

Bereits Ende Mai hatten Bundesministerin Ilse Aigner und DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges dazu aufgerufen, in Restaurants und Kantinen verschiedene Portionsgrößen anzubieten, sich damit auf unterschiedliche Ernährungsbedürfnisse einzustellen und gleichzeitig Abfälle zu vermeiden. „Das klappt in einigen Restaurants sehr gut – auch, weil immer mehr Gäste gezielt nachfragen. Ich wünsche mir aber noch etwas mehr Engagement: Ein Hinweis in der Speisekarte, dass man von vielen Gerichten auch kleinere Portionen bestellen kann, wäre sicher hilfreich, um das Angebot bekannter zu machen“, sagte Müller.

Ferner wies Müller auf die Bedeutung regionaler Produkte im Zusammenhang mit der Vermeidung von Lebensmittelabfällen hin. Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher greifen zu regionalen Produkten. Diesen Trend hat auch die gastgewerbliche Branche aufgegriffen. Viele Betriebe werben mit den Produkten aus der Region und leisten damit auch einen wichtigen Beitrag zur Wertschätzung heimischer Produkte. „Regionale Produkte bereichern nicht nur das geschmackliche Angebot, sondern sind auch im Hinblick auf kurze Wege und das Sparen von Ressourcen äußerst wünschenswert. Und wer Lebensmittel wertschätzt, wirft sie nicht weg“, so Müller.

Weitere Informationen im Internet unter
www.bmelv.de/lebensmittelabfaelle
www.zugutfuerdietonne.de <http://www.zugutfuerdietonne.de/>
Quelle: bmelv.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.