Berlin – Bad Reichenhall:
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat heute den mit 1,2 Millionen Euro Bundesmitteln sanierten Bahnhof in Bad Reichenhall feierlich in Betrieb genommen.

Ramsauer:

„Der Bahnhof Bad Reichenhall präsentiert sich heute als moderne und barrierefreie Verkehrsstation. Der Umbau ist in der Rekordzeit von einem halben Jahr fertig geworden. Das ist ein ausgezeichnetes Beispiel für die Wirksamkeit unseres Programms zur Beschleunigung wichtiger Verkehrsprojekte. Wir investieren damit 100 Millionen Euro zusätzlich in die Sanierung der Bahnhöfe.“

Das im Februar dieses Jahres beschlossene Programm der Bundesregierung umfasst insgesamt eine Milliarde Euro, davon stehen 100 Millionen Euro für die Sanierung von Personenbahnhöfen zur Verfügung. Das Infrastrukturbeschleunigungsprogramm setzt seine Schwerpunkte bei der Herstellung der Stufenfreiheit, der Modernisierung von Bahnsteigen und der Verbesserung des Wetterschutzes an den Personenbahnhöfen.

Ramsauer:

„Mit weiteren Investitionen in die Personenbahnhöfe setzen wir unseren Weg zu einer kundenorientierten Bahn konsequent fort. Mit dem Infrastrukturbeschleunigungsprogramm schließen wir nahtlos an das Konjunkturpaket an, mit dem wir über 2.000 Bahnhöfe saniert haben. Mit weiteren 100 Millionen Euro werden nun weitere 195 Bahnhöfe saniert. Dabei stehen besonders die kleinen und mittleren Stationen im Mittelpunkt. Wir sorgen auf den Bahnhöfen für mehr Sicherheit und Komfort und vor allem für Barrierefreiheit.“

Der Bahnhof Bad Reichenhall ist eines der ersten Modernisierungsvorhaben des Infrastrukturbeschleunigungsprogramms. In nur einem halben Jahr wurden zwei moderne Außenbahnsteige neu gebaut, die Zuwegung zu den Bahnsteigen barrierefrei gemacht und die Orientierung für blinde und sehbehinderte Menschen verbessert. Beide Bahnsteige haben neue Bahnsteigdächer bekommen. Eine neue Dynamische Schriftanzeige wird Reisende künftig minutenaktuell informieren. Rund 1,2 Millionen Euro aus dem Infrastrukturbeschleunigungsprogramm des Bundes wurden dafür investiert, die DB Station&Service AG hat 800.000 Euro aus eigenen Mitteln beigesteuert.

Quelle: bmvbs.de

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Von redaktion

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.