München:
„Produkte, die dazu führen, dass mehr verloren werden kann als angelegt wurde, haben bei der Finanzberatung für Privatleute von vornherein nichts zu suchen!“

 

Anlässlich der aktuellen Diskussion in den Ausschüssen
des Europäischen Parlaments über die künftigen Regeln
für die Provisionsberatung zu Finanzprodukten und
insbesondere etwaige Pflichten von Beratern, erzielte
Provisionen an Verbraucher auszukehren, erklärt Bayerns
Justiz- und Verbraucherschutzministerin Dr. Beate Merk:
„Wichtig ist vor allem, dass dem Verbraucher ohne Einschränkungen
offen gelegt wird ist, ob Provisionen erzielt werden
oder nicht. Dann kann  er sich selbst ein Bild machen,
ob und in welchem Umfang er die Beratung nutzen will
oder sich lieber einem unabhängigen Berater anvertraut.“

 

Merk
weiter: „Ein viel wirksameres Mittel zum Schutz der
Anleger bleibt bei der ganzen Diskussion außer Betracht:
Viel Schaden könnte vermieden werden, wenn bestimmte
besonders gefährliche Finanzprodukte von vornherein
aus dem Portfolio der Produkte, die Privatanlegern
angeboten werden, gestrichen werden“, so Merk. „Leitlinie
muss dabei sein: Es muss sichergestellt sein, dass
ein Privatanleger nicht mehr verlieren darf, als er
eingesetzt hat. Damit haben insbesondere kreditfinanzierte
Anlagen und Beteiligungen an Gesellschaften Bürgerlichen
Rechts, die zu hohen Nachschusspflichten führen können,
auf der Liste der Produkte, die für Privatanleger
in Frage kommen, nichts zu suchen! Auch müssen wir
uns Gedanken machen, wie wir die Privatanleger besser
vor hochkomplexen und hochriskanten Finanzprodukten
schützen, die für sie regelmäßig nicht geeignet
sind.“

 

Der Wirtschaftsausschuss
des Europäischen Parlaments hat laut Medienberichten
empfohlen, eine Pflicht von Beratern zur Offenlegung
von Provisionen, nicht aber zu Auskehrung an den Verbraucher
zu statuieren.

Quelle:stmj.bayern.de

 

 

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.