München:
Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bayerischen Justizministerium und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit

Das Bayerische Staatsministerium der Justiz und
für Verbraucherschutz und die Regionaldirektion Bayern
der Bundesagentur für Arbeit haben heute eine Kooperationsvereinbarung
unterschrieben, in der die Schaffung eines gemeinsam
getragenen flächendeckenden Übergangsmanagements
zur beruflichen Wiedereingliederung von Strafentlassenen
beschlossen wurde. Bayerns Justizministerin Dr.
Beate Merk
ist überzeugt, dass durch die
künftige Zusammenarbeit ein wertvoller Beitrag für
die Sicherheit der Bevölkerung geleistet wird: „Die
Menschen in unserem Land haben ein berechtigtes Interesse
daran, dass die inhaftierten Straftäter nicht rückfällig
werden. Eine erfolgreiche Resozialisierung ist der
beste Opferschutz. Voraussetzung hierfür ist, dass
wir die Gefangenen schon während der Dauer des Vollzugs
an eine wirtschaftlich ergiebige Arbeit und eine nachhaltige
Platzierung am Arbeitsmarkt heranführen. Dies kann
nur gelingen, wenn der Strafvollzug und die Arbeitsagenturen
hier an einem Strang ziehen.“

„Eine
möglichst schnelle und passgenaue Vermittlung in Ausbildung
oder Arbeit nach der Haft ist ein ganz wichtiger Schritt
für die Strafentlassenen, um sich erfolgreich wieder
in die Gesellschaft zu integrieren. Hierfür sind Vermittlungsaktivitäten
noch während der Haft, spätestens ein halbes Jahr
vor der voraussichtlichen Entlassung, sowie die persönliche
Beratung der Inhaftierten in der Justizvollzugsanstalt
ganz entscheidend. Die direkte Kommunikation und der
regelmäßige, kontinuierliche Informationsaustausch
zwischen den Justizvollzugsanstalten und den örtlichen
Agenturen für Arbeit bzw. Jobcentern sind wichtige
Voraussetzungen für ein erfolgreiches Übergangsmanagement“,
erklärt Ralf Holtzwart, Vorsitzender
der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern.

 

Die
heute unterzeichnete Kooperationsvereinbarung regelt
die Grundsätze der Zusammenarbeit zwischen den Agenturen
für Arbeit, den Jobcentern und den Justizvollzugsanstalten
sowie die Ausgestaltung von Beratungs- und Vermittlungsangeboten
und die Förderung der beruflichen Aus- und Weiterbildung
während der Haft.

 

Hintergrund:

In
der Kooperationsvereinbarung wurde für die künftige
Zusammenarbeit insbesondere Folgendes vereinbart:

·
Alle Agenturen für Arbeit und Justizvollzugsanstalten
benennen jeweils konkrete Ansprechpartner für das
Übergangsmanagement, um einen lückenlosen Informationsaustausch
zwischen den Justizvollzugsanstalten und den örtlichen
Agenturen für Arbeit sicherzustellen.

·
Den Arbeitsagenturen werden geeignete Büroräume für
die Beratung der Insassen zur Verfügung gestellt.

·         Die Regionaldirektion Bayern
stattet die Justizvollzugsanstalten mit aktuellen berufskundlichen
Medien aus und gewährleistet den Zugriff auf digitale
Informationsquellen.

·         Gefangene
können spätestens ab dem sechsten Monat vor der voraussichtlichen
Entlassung das Dienstleistungsangebot der Bundesagentur
für Arbeit (z.B. Beratung, Vermittlungsvorbereitung)
in Anspruch nehmen.

·         Die
Beratungskräfte der Agentur für Arbeit leiten bereits
während der Haftzeit geeignete Vermittlungsaktivitäten
ein, um eine möglichst zeitnahe Vermittlung zu ermöglichen.
Hierzu bieten die Agenturen für Arbeit regelmäßige
Sprechstunden in den Räumen der Justizvollzugsanstalten
an.

Quelle: stmj.bayern.de

 

 

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.