München:

Justizministerin Merk: „Opfer nicht allein lassen!“

Anlässlich der ersten Sitzung des Stiftungsrates
der neuen, seit dem 1. September 2012 bestehenden Stiftung
Opferhilfe Bayern heute in München betont Bayerns
Justizministerin Dr. Beate Merk die Bedeutung der Unterstützung
der Opfer von Straftaten: „Manchmal kann ich mich des
Eindrucks nicht erwehren, dass die Opfer von Straftaten
in der öffentlichen Diskussion kaum stattfinden. Mir
geht es viel zu häufig in erster Linie um die Täter.“
Merk weiter: „Wenn das Urteil über den Täter gefällt
ist, dann ist es für die meisten Opfer nicht vorbei!
Sie leiden oft noch lange an den Folgen der Straftaten
– sei es psychisch, physisch oder oft auch wirtschaftlich!
Deswegen ist es richtig und wichtig, dass die Bayerische
Staatsregierung die Stiftung Opferhilfe errichtet hat!“

Ziel
der Stiftung ist es, Opfer von Straftaten und deren
enge Angehörige schnell und unbürokratisch finanziell
zu unterstützen, soweit vom Täter kein oder kein
zeitgerechter Ausgleich zu erlangen ist und gesetzliche
Leistungen (Opferentschädigungsgesetz, Sozialversicherung,
Krankenkassen etc.), die Hilfe anderer Opferhilfeeinrichtungen
oder Dritte (Versicherungen) nicht in Anspruch genommen
werden können. Durch die Stiftung sollen bestehende
Schutzlücken geschlossen werden, da Opfer von Straftaten
und deren Angehörige erlittene Schäden vom Täter
und vom Sozialsystem häufig nicht oder nur teilweise
ausgeglichen erhalten; insbesondere greift das Opferentschädigungsgesetz
oftmals nicht (z.B. bei anderen Taten als Gewaltstraftaten,
fahrlässigen Taten, immateriellen Schäden und nicht
mit Gesundheitsschäden zusammenhängenden Vermögensschäden).

 

Merk
abschließend: „Die Opfer stehen für mich an erster
Stelle! Wir dürfen sie nicht allein lassen!“
Quelle: stmj.bayern.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.