München:
„Freistaat steht hoch in der Gunst der Urlauber“

Der bayerische Tourismus setzt seinen
Wachstumskurs fort. Die vorläufigen Zahlen zum Tourismusaufkommen
im Freistaat in den ersten acht Monaten des Jahres
2012 verzeichnen neue Spitzenwerte. Bayerns Wirtschaftsminister
Martin Zeil zeigt sich hoch zufrieden über den bisherigen
Verlauf der Reisesaison: „Auch wenn Petrus den Urlaubern
in diesem Jahr nicht immer gewogen war, konnte er den
Tourismusboom nicht aufhalten. Die Bilanz für die
ersten acht Monate setzt einen neuen Höhepunkt. Der
Bayerntourismus liegt nach wie vor auf Rekordkurs.“

Zeil ist zuversichtlich, dass die
historische Bilanz des Jahres 2011 in greifbarer Nähe
liegt: „Wenn das derzeitige Oktoberfestwetter weiter
anhält und den Wander- und Wellnessurlaubern einen
goldenen Herbst beschert, gehe ich davon aus, dass
der Tourismus im Freistaat am Ende des Jahres neue
Rekordmarken erreicht. Mit seiner breiten Angebotsvielfalt,
der Attraktivität seiner Reiseziele und der Qualität
der Tourismusbetriebe ist der Bayerntourismus jedenfalls
bestens gewappnet für die vor ihm liegenden Monate.“

 

Allein
im sonnigen August nahmen die Gästeankünfte um 5,9
Prozent und die Übernachtungen um 4,3 Prozent im Vergleich
zum Vorjahresmonat zu (3,4 Millionen Ankünfte und
10,3 Millionen Übernachtungen). Diese Zuwächse reihen
sich nahtlos in das bisherige Gesamtbild für das Jahr
2012 ein. Mit 20,9 Millionen Gästeankünften und 57,5
Millionen Übernachtungen wird die Tourismusbilanz
gegenüber dem Vorjahreszeitraum noch einmal deutlich
um 5,5 Prozent bzw. 4,8 Prozent übertroffen.

 

Weit
überdurchschnittlich schneidet im bisherigen Jahresverlauf
der Campingtourismus in Bayern ab. Mit 1,2 Millionen
Gästeankünften und fast 3,8 Millionen Übernachtungen
liegt die Branche um 11,1 Prozent bei den Ankünften
und 10,4 Prozent bei den Übernachtungen über den
Vorjahreszahlen. Sehr positiv fällt die Zwischenbilanz
auch bei den bayerischen Heilbädern (+ 5,6 Prozent
bei den Ankünften, + 2,2 Prozent bei den Übernachtungen),
der weiß-blauen Hotellerie (+ 5,5 Prozent bei den
Ankünften, + 5,3 Prozent bei den Übernachtungen)
sowie in den ländlichen Regionen und Gemeinden unter
100.000 Einwohnern (+ 6,2 Prozent bei Ankünften, +
4,7 Prozent bei Übernachtungen) aus.

 

Alle
Regierungsbezirke konnten in den ersten acht Monaten
des Jahres sowohl bei den Ankünften als auch bei den
Übernachtungen ein deutliches Plus verbuchen. Am stärksten
und über dem Landesdurchschnitt bei den Übernachtungen
legten Mittelfranken (+ 6,5 Prozent), Oberbayern (+
5,9 Prozent) und Oberfranken (+ 5,8 Prozent) zu.

 

Als
starker Wachstumsmotor erwies sich wieder die Nachfrage
ausländischer Gäste. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum
kamen 9,2 Prozent mehr ausländische Gäste nach Bayern
und generierten ein Plus von 9,1 Prozent bei den Übernachtungen.
Doch auch bei den deutschen Gästen steht Bayern nach
wie vor hoch in der Gunst (+ 4,3 Prozent bei den Ankünften,
+ 3,9 Prozent bei den Übernachtungen).

 

„Wir
erleben seit 2010 einen fortgesetzten Tourismusboom
in Bayern. Besonders freut mich, dass er alle Tourismussegmente
und alle Regierungsbezirke erfasst. Die hervorragende
Wachstumsbilanz zeigt, dass die bayerischen Tourismusangebote
hoch attraktiv und international wettbewerbsfähig
sind. Dies wollen wir nachhaltig sichern. Unter dem
Motto ‚Zukunft braucht Herkunft – innovative Konzepte
für verantwortliches Wirtschaften’ werden wir beim
diesjährigen Bayerischen Tourismustag deshalb den
Blick auf dauerhaft erfolgreiches Wirtschaften lenken.
Ich freue mich auf das Zusammentreffen der bayerischen
Tourismusakteure in München“, betont Zeil. Der Bayerische
Tourismustag ist das Jahresereignis der Tourismusgemeinschaft
im Freistaat und findet am 18. Oktober in der Alten
Kongresshalle in München statt.
Quelle; stmwivt.bayern.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.