Berlin:

Zwei Drittel der Kinder und Jugendlichen
in Deutschland wollen in der Schule Kochen lernen
Deutschlandweite Umfrage zum Start der Aktion „Klasse, Kochen!“
82 Prozent der jungen Menschen achten auf gesunde Ernährung

Kochen ist im Trend – auch bei jungen Menschen: Über zwei Drittel (69 Prozent ) der Kinder und Jugendlichen in Deutschland fänden es gut, in einer Schulküche kochen zu lernen. Nur jeder Fünfte hat bisher in der Schule schon einmal gekocht. Nach einer aktuellen Umfrage finden 70 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen Kochen „interessant“ – 13 Prozent halten es für „kompliziert“, als „langweilig“ wird Kochen von nur sieben Prozent bewertet. Die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen gibt an, zumindest manchmal zu kochen, dann vor allem gemeinsam mit der Familie (70%), aber auch alleine (44%). 26 Prozent kochen meistens gemeinsam mit Freunden. Das geht aus einer aktuellen Forsa-Umfrage hervor, die das Bundesverbraucherministerium veröffentlichte. Befragt wurden 1006 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 18 Jahren (Erhebungszeitraum: 10. – 20. September 2012).

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner und der Starkoch Tim Mälzer starteten am Montag in Hamburg den deutschlandweiten Wettbewerb „Klasse, Kochen!“ gemeinsam mit den Projektpartnern, der Bertelsmann Stiftung und dem Küchenhersteller Nolte. Das Ziel: Schüler und Lehrer dazu animieren, die Themen Kochen und Ernährung kreativ in den Unterricht zu integrieren und Schülern mehr Kompetenz rund um das Thema Ernährung zu vermitteln. Zu gewinnen gibt es insgesamt zehn hochwertige Küchen für die Schulen.

Die aktuelle Meinungsumfrage widerlegt das Vorurteil, vor allem Fastfood stehe bei Kindern und Jugendlichen hoch im Kurs: 82 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen geben an, zu Hause am häufigsten frisch gekochte Mahlzeiten zu essen. Zehn Prozent essen am häufigsten belegte Brote, sechs Prozent aufgewärmte Fertiggerichte, etwa aus der Dose, der Tüte oder der Tiefkühltruhe.

Von den befragten Kindern und Jugendlichen geben 82 Prozent an, auf eine gesunde Ernährung zu achten, damit sie fit und gesund bleiben. 57 Prozent achten auf das, was sie essen, weil sie eine schlanke Figur haben wollen. 54 Prozent sind nur dann bereit, sich gesund zu ernähren, wenn es auch schmeckt.

Auch Gemeinschaft ist für die jungen Menschen von großer Bedeutung: Für die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen (80%) ist es wichtig, regelmäßig gemeinsam mit ihrer Familie zu essen. Lediglich 20 Prozent geben an, dies sei ihnen eher egal.

Quelle: bmelv.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.