München:
„Dass Deutschland hier nur Mittelmaß ist, darf nicht so bleiben!“

 

Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk fordert
aus Anlass des aktuellen Berichts des Deutschen Instituts
für Wirtschaftsforschung (DIW) „Menschenhandel: Deutschland
beim Opferschutz nur Mittelmaß“ dringend Verbesserungen
zum Schutz der Opfer von Menschenhandel. „Dass Deutschland
beim Schutz der Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution
so mäßig abschneidet, ist ein Armutszeugnis und kann
so nicht bleiben“, so Merk. „Wir brauchen hier dringend
Verbesserungen.“

 

„Das beginnt im
Bereich der Aufklärung und Prävention“, so Merk.
„Aber auch im Strafrecht muss sich etwas tun. Seit
Jahren kämpfe ich dafür, dass auch die Freier von
Zwangsprostituierten bestraft werden können, denn
nur deren Nachfrage lässt das Geschäft boomen. Auch
müssen wir die Strafmilderungen durch das rot-grüne
Prostitutionsgesetz aus dem Jahr 2001 wieder rückgängig
machen. Den Strafverfolgungsbehörden fehlt seitdem
häufig die Möglichkeit, Durchsuchungsbeschlüsse
gegen das Rotlichtmilieu zu erwirken.“

 

Vor
allem brauchen wir auch bessere Möglichkeiten, um
den Frauen Brücken zu bauen, damit sie Vertrauen zu
den Strafverfolgungsbehörden schöpfen und keine Angst
haben müssen, gegen ihre Peiniger auszusagen. So sieht
die EU-Richtlinie gegen Menschenhandel vor, dass die
zuständigen nationalen Behörden die Befugnis haben
müssen, Opfern von Menschenhandel ihrerseits Straffreiheit
zu gewähren oder von einer Strafe abzusehen. Sie sollte
zügig in deutsches Recht umgesetzt werden.“

 

Ein
aktueller Bericht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung
(DIW) kommt laut Medienberichten zu dem Ergebnis, dass
Opfer von Menschenhandel in Deutschland nicht ausreichend
geschützt würden.

 

 

 

 
Quelle: stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.