Erlangen:
Im Erlanger Rathaus ist eine Epoche zu Ende gegangen. Nach nahezu 50 Jahren im Dienst der Stadt hat Oberbürgermeister Siegfried Balleis am Freitagmittag gemeinsam mit den beiden Bürgermeisterinnen Birgit Aßmus und Elisabeth Preuß einen seiner wichtigsten Mitarbeiter, den Leiter des Bürgermeister- und Presseamtes, Helmut Schmitt, mit einer kleinen Feier in den Ruhestand verabschiedet. Als offizielles Stadtgeschenk überreichte er ihm eine aquarellierte Federzeichnung, die die berühmte Bismarckkarikatur „Der Lotse geht von Bord“ aufgreift. Hans-Jürgen Hippe, im Hauptberuf Mitarbeiter des Stadtmuseums, hatte ihr individuelle und zeitgenössische Züge gegeben.

 

Rund 200 geladene Gäste waren ins Rathaus gekommen, darunter auch der frühere Oberbürgermeister und Ehrenbürger der Stadt, Dietmar Hahlweg. Er nutzte auf Bitten seines Amtsnachfolgers die Gelegenheit gerne, um noch einmal an wichtige Stationen und Ereignisse aus 48 Dienstjahren zu erinnern.

 

Der gelernte Einzelhandelskaufmann Schmitt war im September 1964 als Stadtassistentenanwärter in den Vorbereitungsdienst für die mittlere Beamtenlaufbahn bei seiner Heimatkommune eingetreten. Über Bauverwaltung und Hauptamt kam er 1979 erstmals ins Bürgermeister- und Presseamt. Nach einer weiteren Zwischenstation als stellvertretender Leiter des Schulverwaltungsamtes nahm er dort 1986 auf dem Chefsessel Platz. Er entwickelte sein „Baby“, wie Balleis in seiner Rede sagte, im Laufe der Jahre zu einer wichtigen Schaltstelle im Rathaus, deren Aufgabenpalette so vielfältig ist wie die des Stadtoberhaupts und die ihm unmittelbar zugeordnet ist.
Seinen Dank und seinen Respekt für die geleistete, erfolgreiche Arbeit brachte der Oberbürgermeister auf die Formel: „Sie haben sich um Ihre Vaterstadt verdient gemacht.“
Quelle: erlangen.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.