Berlin:
Staatssekretär Peter Bleser eröffnet Fachkongress in Berlin

Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, hat am Dienstag bei der Eröffnung des Fachkongresses „Biopolymere – Kunststoffe der Zukunft“ im Umweltforum in Berlin die Bedeutung von nachwachsenden Rohstoffen für die Zukunft der Wirtschaft unterstrichen. „Viele Produkte aus unserem täglichen Leben werden aus fossilen Rohstoffen hergestellt. Erdöl steckt nicht nur in Benzin, sondern auch in Produkten wie Waschmittel oder Plastik. Wenn wir jedoch auch in Zukunft erfolgreich wirtschaften wollen, muss es unser Ziel sein, die Rohstoffbasis durch Innovationen auf Basis nachwachsender Rohstoffe langfristig zu sichern“, sagte Bleser.

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Da bei der Gewinnung und Verarbeitung von fossilen Rohstoffen vielfältige Umweltprobleme entstehen und fossile Rohstoffe knapper und damit auch teurer werden, strebt die Bundesregierung einen Strukturwandel von einer fossilen hin zu einer biobasierten Wirtschaft an. „Global und auf längere Sicht betrachtet geht es nicht mehr um die Frage, ob die Nutzung nachwachsender Rohstoffe gangbare Optionen sind, sondern darum, in welchen Bereichen die Biomassenutzung den größten gesellschaftlichen Nutzen bringt“, erklärte Bleser. Großes Potenzial für Wirtschaft und Umwelt steckt in der Entwicklung biobasierter Kunst- und Werkstoffe, die in Verpackungsmitteln, langlebigen Konsumgütern, Baustoffen oder künftig auch im Automobilbau Verwendung finden. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) seine Forschungsförderung gerade im Bereich dieser sogenannten Biopolymere erheblich ausgebaut. Derzeit investiert das BMELV rund 70 Millionen Euro in Forschungsprojekte zur stofflichen Nutzung nachwachender Rohstoffe, zwei Drittel davon fließen in die Erforschung von biobasierten Kunst- und Werkstoffen. „Der Wandel zu biobasierten Produkten macht unser Wirtschaften nachhaltig und zukunftsfähig. Die Land- und Forstwirtschaft leistet dazu einen wichtigen Beitrag und liefert ressourcen- und umweltschonend erzeugte Kohlenstoffverbindungen aus Biomasse, die für den Wirtschaftskreislauf essentiell sind“, sagte Bleser.

Quelle: bmelv.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.