München:
Bayerns Verbraucherschutzministerin Dr. Beate Merk rät: „Ansprüche rechtzeitig sichern und nach der Reise Konten überprüfen!“

Bayerns Justiz- und Verbraucherschutzministerin
Dr. Beate Merk macht Reisende auf zwei rechtlich wichtige
Punkte aufmerksam, die sie beachten sollten. „Wer eine
Reise antritt, ist unbeschwert und denkt nicht an Paragraphen“,
so Merk. Aber zwei Punkte sollte man aber auf jeden
Fall beachten, damit es nachher keine bösen Überraschungen
gibt:

 

„Überprüfen Sie nach ihrer
Rückkehr unverzüglich Ihr Konto, um zu sehen, ob
es nicht nachvollziehbare Abbuchungen während der
Abwesenheit gegeben hat“, so Merk: „Leider gibt es
in aller Welt Straftäter, die auf immer wieder neuen
Wegen Daten insbesondere von Urlaubern ausspähen und
zu ihren Zwecken missbrauchen. Kann man sich eine Abbuchung
gar nicht erklären, sollte möglichst schnell Widerspruch
bei der Bank erhoben und die Polizei verständigt werden.“
Zur Vorsorge bei möglichen Diebstählen auf der Reise
selbst empfiehlt Merk Reisenden, von allen Unterlagen
Kopien mitzunehmen und diese an einem anderen Ort als
die Originale zu verwahren.

 

Merk
weiter: „Wichtig ist auch; Bei Mängeln einer Pauschalreise
können Sie Ihre Position für spätere Verhandlungen
oder sogar Zivilprozesse erheblich verbessern, wenn
Sie folgendes beachten: Beschweren Sie sich vor Ort,
verlangen Sie Abhilfe vom örtlichen Reiseleiter –
und setzen Sie dabei eine Frist. Dass dies geschehen
ist, sollte man sich schriftlich dokumentieren lassen.
Außerdem kann es nützlich sein, den mangelhaften
Zustand mit Fotos und Videoaufnahmen festzuhalten und
sich die Namen und Anschriften von anderen Urlaubsgästen
zu notieren. Ansprüche wegen Minderung oder auf Schadenersatz
müssen dann unbedingt innerhalb eines Monats nach
Rückkehr von der Reise beim Reiseveranstalter geltend
gemacht werden – sonst sind die Rechte futsch.“

Besonders praktisch ist der erst kürzlich
vom Hause Merks herausgebrauchte Taschenratgeber „Ihre
Rechte als Reisende“. Aufgrund seines handlichen Formats
kann man ihn jederzeit und überall bei sich führen.
Der Ratgeber kann im Internet unter http://www.verwaltung.bayern.de/portal/by/ServiceCenter/Broschuerenbestellen
bestellt und heruntergeladen werden.

 

Weitere
Informationen rund um das Thema Reise finden Verbraucher
in der Broschüre „Ihr Recht auf der Reise“ sowie im
Internet unter http://www.vis.bayern.de/recht/dienstleistungen/index.htm

 

 

 

 
Quelle:stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.