München – Berlin:

Bayerns Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Zeil zur laufenden Debatte um den Länderfinanzausgleich

Der bayerische Wirtschaftsminister
und stellvertretende Ministerpräsident Martin Zeil
verteidigt den klaren Kurs der Staatsregierung in der
Debatte um den Länderfinanzausgleich. „Wenn sich
die Nehmerländer einer vernünftigen Lösung verweigern
und lieber die eigenen Besitzstände verteidigen, ist
es unser gutes Recht, ein System, das wir für verfassungswidrig
halten, auch vom Verfassungsgericht überprüfen zu
lassen“, stellt Zeil klar. Bayern in diesem Zusammenhang
einen Mangel an bundesdeutscher Solidarität vorzuwerfen,
sei absurd. „Bayern ist solidarisch. In Zahlen: 3,66
Milliarden Euro im vorigen Jahr allein aus dem Länderfinanzausgleich.
Tendenz steigend.“ Diese Solidarität werde jedoch
missbraucht, wenn sich andere Bundesländer mit diesem
Geld Dinge leisten, die Bayern den eigenen Bürgern
mit Blick auf solide Finanzen vorenthalte, mahnt der
Minister.

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Zeil macht dabei noch
einmal deutlich, dass es der Staatsregierung nicht
allein um die Höhe des Länderfinanzausgleichs gehe.
Kern der Verfassungsklage seien vielmehr die höchst
zweifelhaften Anreize, die vom Länderfinanzausgleich
ausgingen – für Geber-,  aber vor allem auch für
alle Nehmerländer. „Der Länderfinanzausgleich muss
jedem stabilitäts- und wachstumsorientierten Landespolitiker,
egal in welchem Bundesland, ein Dorn im Auge sein“,
so Zeil. „Denn jeder Politiker, der den ihm anvertrauten
staatlichen Gutshof erfolgreich bewirtschaftet, wird
bestraft und muss bis zu 90 Prozent seiner eingefahrenen
Ernte wieder abgeben.“ Dieses System stelle jeden
Leistungsgedanken auf den Kopf und sei nichts anderes
als Sozialismus auf Länderebene. „Bei dem herrschenden
Regelwerk ist es nur verständlich, dass sich viele
Landespolitiker lieber darauf konzentrieren, fremde
Gelder zu verteilen als die eigenen Felder zu bestellen“,
kritisiert Bayerns Wirtschaftsminister.

 

Mit
Blick auf die jüngst geäußerte Kritik einiger NRW-Landesminister
stellt Zeil abschließend fest: „Ich finde es schon
bemerkenswert, welche fadenscheinigen Argumente nun
von den Kollegen Garrelt Duin und Michael Groschek
gegen die bayerische Klage ins Feld geführt werden.
Ich würde mich freuen, wenn die Landesregierung von
NRW die gleiche Kreativität, die sie dabei entwickelt,
auch darauf verwenden würde, das einst stolze Geberland
Nordrhein-Westfalen wieder auf einen wirtschaftlichen
und vor allem finanzpolitischen Erfolgskurs zu bringen.“

Quelle: stmwivt.bayern.de

 

 

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.