München:
Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk warnt vor
unlauteren Geschäften im Zusammenhang mit Vorsorgevollmachten
für den Betreuungsfall. Mit der Vorsorgevollmacht
kann man rechtliche Vorsorge für den Fall treffen,
dass man wegen Unfalls, Krankheit oder Alter nicht
mehr in der Lage ist, seine Angelegenheiten selbst
zu regeln, insbesondere einen Vertreter benennen. Merk:
„Mit großer Sorge stelle ich fest, dass in den letzten
Monaten verstärkt professionelle Unternehmen und selbsternannte
Experten gezielt an ältere Menschen herantreten und
diese gewinnen wollen, gegen Honorar Beratungen über
Vorsorgevollmachten in Anspruch zu nehmen, Vorsorgevollmachten
gegen Geld an gewerbliche Vermögensverwalter zu erteilen
oder Vorsorgevollmachten bei einem gewerblichen Archiv
für nicht unerhebliche Jahresgebühren zu hinterlegen.
Hier müssen die Alarmglocken läuten! Die Einsetzung
eines Vorsorgebevollmächtigten ist Vertrauenssache.
Denn der Bevollmächtigte wird später ohne gerichtliche
Kontrolle für den Vollmachtgeber tätig! Man sollte
daher nur einer Person, der man absolutes persönliches
Vertrauen entgegenbringt, eine Vollmacht erteilen.“

Beratung
über Vorsorgevollmachten bieten viele Betreuungsvereine
kostenfrei an. Die beste Möglichkeit, dafür zu sorgen,
dass das Vorhandensein einer Vorsorgevollmacht später
im Betreuungsfall auch bekannt wird, ist die Registrierung
beim Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer. Gegen
eine einmalige Gebühr zwischen 10 und 20 € kann
dort jede Vorsorgevollmacht erfasst werden. Jahresgebühren
fallen nicht an. Über 1,5 Millionen Bürger haben
hiervon bereits Gebrauch gemacht. Merk: „Lassen Sie
sich nicht von Geschäftemachern ins Bockshorn jagen
oder unter Zeitdruck setzen. Handeln Sie bei der Erteilung
von Vorsorgevollmachten nicht übereilt. “

Quelle: stmj.bayern.de

 

 

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.