München:

Zuschlag an Lehrerstunden sichert den Erhalt von kleinen selbstständigen Grundschulen – Einzelne Schulämter in allen Regierungsbezirken erhalten Ausgleichszuschlag – „Kurze Beine, kurze Wege“

Einzelne Schulämter aus allen Regierungsbezirken erhalten auf der Grundlage des Nachtragshaushalts für das kommende Schuljahr zusätzliche Mittel in Form von Lehrerstellen, um angesichts des Rückgangs der Kinderzahlen gerade im ländlichen Raum dort den Unterricht vor Ort in kleinen selbstständigen Grundschulen sicherstellen zu können. Dazu hatte der Bayerische Landtag auf Initiative von Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle im Nachtragshaushalt grünes Licht gegeben. Damit sollen selbstständige Grundschulen mit einer Zahl von mindestens 26 Schülern erhalten werden, wenn dies die Eltern und der Sachaufwandsträger wünschen.
„Kurze Beine – kurze Wege“, in diesem Sinne ist es das Anliegen von Kultusminister Spaenle, dass Grundschüler auch angesichts der demographischen Entwicklung keine weiten Wege zur Schule zurücklegen müssen.
Derzeit erfolgt die Planung für die Zuweisung der Stellen für die einzelnen Schulämter. Dabei waren folgende Kriterien zielführend: ein besonders starker Rückgang an Schülerzahlen und Schulen mit sehr wenigen Klassen im Schulamtsbezirk. Bei der Vergabe des demographischen Zuschlags werden die Schulämter in folgenden Landkreisen bedacht:
In Unterfranken die Landkreise Main-Spessart und Rhön-Grabfeld
In Oberfranken: Kulmbach, Kronach, Wunsiedel, Forchheim und Lichtenfels
In Mittelfranken: Stadt und Landkreis Ansbach
In der Oberpfalz: die Schulämter in den Landkreisen Cham, Tirschenreuth, Neustadt an der Waldnaab und Weiden, sowie Schwandorf
In Oberbayern: der Landkreis Garmisch-Partenkirchen
In Niederbayern: die Landkreise Regen, Freyung-Grafenau und Rottal-Inn sowie das Schulamt für Stadt und Landkreis Passau
In Schwaben der Landkreis Donau-Ries

Im Bedarfsfall können die Regierungen bei der Feinsteuerung der Stellen mitwirken.

Quelle: stmuk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.