München/Pliening

Wie können alle bayerischen Schülerinnen und Schüler erfahren, wie moderne Landwirtschaft funktioniert und welch wertvollen Beitrag die Landwirtschaft zu unserem täglichen Leben leistet? Landwirtschaftsminister Helmut Brunner und Kultusstaatssekretär Bernd Sibler gaben heute in Pliening mit zwei gemeinsamen Initiativen Antworten. Sie stellten das Lernprogramm „Erlebnis Bauernhof“ für Grundschulkinder und die Heftereihe „Darstellung der bayerischen Landwirtschaft in Schule und Unterricht“ für Lehrkräfte vor.


Ab sofort wird für bayerische Schülerinnen und Schüler der Bauernhof zum Erlebnis- und Lernort. Die Kinder der Grundschule Pliening waren die ersten, die das neue Programm „Erlebnis Bauernhof“, eine Gemeinschaftsinitiative von Landwirtschafts- und Kultusministerium, testen konnten. Gemeinsam mit Brunner und Sibler gaben sie auf einem „Erlebnisbauernhof“ in Pliening den offiziellen Startschuss für das Programm, das allen Grund- und Förderschulkindern mindestens einen Tag auf einem aktiven Bauernhof eröffnen soll. „Der Bauernhof ist ein spannender Lernort. Hier können die Kinder mit allen Sinnen erleben, wie unsere Lebensmittel entstehen und welcher Aufwand und welche Verantwortung damit verbunden sind“, so Brunner und Sibler. Das Wissen um die Zusammenhänge von bäuerlicher Arbeit, Lebensmittelproduktion, Natur und Umwelt sei leider längst nicht mehr selbstverständlich. „Erlebnis Bauernhof“ könne deshalb langfristig die Wertschätzung für gesunde Lebensmittel und für die Arbeit!
der Bauern verbessern.
Der erlebnispädagogische und ganzheitliche Ansatz des Programms soll bei den Kindern für nachhaltige Eindrücke und bleibendes Interesse sorgen. „Erlebnis Bauernhof ist Lernen mit Kopf, Herz und Hand“, so Brunner und Sibler. Alle teilnehmenden Bauernhöfe sind aktive und speziell qualifizierte Betriebe. Sie bieten Lernprogramme an, die auf Lehrplan und Betrieb zugeschnitten sind, etwa „Vom Ei zum Huhn“, „Vom Korn zum Brot“ oder „Lebensraum Streuobst“. Konzipiert ist das Programm für die dritten und vierten Klassen von Grund- und Förderschulen.
Für alle allgemein bildenden Schulen ist die Heftereihe „Darstellung der bayerischen Landwirtschaft in Schule und Unterricht“ angelegt. Sie soll Lehrkräfte bei ihren Unterrichtsvorhaben zum Thema Landwirtschaft unterstützen. Insgesamt acht Hefte stellen Sachinformationen und Anregungen zu Themen wie „Mehr als Grünzeug auf dem Teller: Getreide, Obst und Gemüse“ oder „Mehr als Melken und Muhen: Das Rind als Nutztier“ zu Verfügung. Sie knüpfen an die Inhalte der Lehrpläne an und haben eine zeitgemäße und differenzierte Darstellung der modernen Landwirtschaft zum Ziel.
Die bayerischen Schulen erhalten alle für sie konzipierten Themenhefte über den Auswertungs- und Informationsdienst für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (aid) zugeschickt. Alle Informationen zum Programm „Erlebnis Bauernhof“ und zu den teilnehmenden Höfen sind im Internet unter www.erlebnis-bauernhof.bayern.de zu finden.

Quelle: stmuk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.