Berlin:

MS Wissenschaft startet in Berlin Tour durch 36 deutsche und österreichische Städte / Schavan: „Forschung zur Nachhaltigkeit erlebbar machen“

Einen Rundgang durch die Stadt der Zukunft – und das auch noch auf dem Wasser. Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft macht’s möglich. Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat am Mittwoch in Berlin die Ausstellung an Bord der MS Wissenschaft eröffnet. Dieses schwimmende Science Center fährt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durch 36 Städte in Deutschland und Österreich. Die MS Wissenschaft zeigt im Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde eine Ausstellung zur Forschung für nachhaltige Entwicklungen.

„Die Ausstellung gibt einen spannenden Einblick in Forschungsgebiete, die für unsere Zukunft enorm wichtig werden“, sagte Schavan, als sie die Ausstellung eröffnete. „Die Exponate lassen die Besucherinnen und Besucher diese Wissenschaft hautnah und spielerisch erleben. Zugleich regen sie zum Nachdenken über Nachhaltigkeit an.“ Zunehmend wichtiger wird nach den Worten der Ministerin der Dialog zwischen Bürgern und Wissenschaftlern. So wird es auch in diesem Jahr wieder die Reihe ,Dialog an Deck‘ geben, bei der an Bord der MS Wissenschaft mit Experten über besonders interessante Fragen der Nachhaltigkeitsforschung diskutiert werden kann.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die drei Leitfragen des Wissenschaftsjahrs 2012 – Zukunftsprojekt Erde: Wie wollen wir leben? Wie müssen wir wirtschaften? Wie können wir unsere Umwelt bewahren? Der Rahmen für die Ausstellung ist die Stadt der Zukunft: Die Besucher gehen unter anderem auf den Markt, auf den Spielplatz, ins Kaufhaus, ins Kino und in den Park. An diesen Orten können sie an entsprechenden Exponaten erkunden, woran die Forschung derzeit arbeitet – und was für die Zukunft erreicht werden soll. Wassermanagement und das Recyceln von Rohstoffen sind ebenso Themen wie Artenvielfalt, Klimawandel und nachhaltige Energieversorgung. Die Ausstellung ist dabei in großen Teilen interaktiv gestaltet: So lässt sich zum Beispiel der Flug einer Eule durch Gesten steuern. Die Besucher können so erfahren, welchen Einfluss die Lichter von Straßen und Städten auf nachtaktive Tiere haben.

Die Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) hat die Ausstellung im Auftrag des BMBF konzipiert und umgesetzt. Die Exponate werden von Instituten der großen Forschungsorganisationen zur Verfügung gestellt. Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) ermöglicht den Aufenthalt in Österreich.

Die Ausstellung richtet sich an Kinder ab zehn Jahren, an Jugendliche und an Erwachsene. Auch für Schulklassen ist die Ausstellung gut geeignet. Das Schiff ist vom 30. Mai bis 7. Juni in Berlin zu sehen. Informationen über die sich daran anschließende Tour des Ausstellungsschiffes finden Sie im Internet unter www.ms-wissenschaft.de. Auf dieser Website müssen sich auch Schulklassen für einen Besuch anmelden.

Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des BMBF gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Seit dem Jahr 2000 geht es dabei um den Austausch zwischen Öffentlichkeit und Forschung. Weitere Informationen zum Wissenschaftsjahr Zukunftsprojekt Erde finden Sie unter www.zukunftsprojekt-erde.de.

Quelle:  bmbf.de

 

 

Von redaktion

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.