München:

Bayerns Wirtschaftsminister bei der Eröffnung des TUM Convergence Centers und des TUM RoboGyms am Flughafen München

Aiwanger: „Ob Werkshalle, Handwerksbetrieb oder Pflege: Intelligente Roboter können überall wertvolle Arbeit leisten“ Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bei der Eröffnung des TUM Convergence Center und des TUM RoboGym am Flughafen München

(Foto: StMWi)

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sieht große Chancen für den Einsatz intelligenter Roboter in der Wirtschaft. Bei der Eröffnung des TUM Convergence Center und des TUM RoboGym am Flughafen München erklärte er: „Ob Werkshalle, Handwerksbetrieb oder Pflege: Intelligente Roboter können überall wertvolle Arbeit leisten. Sie transportieren Material, montieren Bauteile oder übernehmen körperlich anstrengende Routineaufgaben. Das entlastet die Beschäftigten und schafft Freiraum für Aufgaben, bei denen menschliches Können gefragt ist. Gerade angesichts fehlender Fachkräfte ist das eine enorme Chance für unsere Betriebe.“ Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume ergänzt: „Auch Roboter müssen trainieren, bevor sie uns im Alltag helfen können – und hier am LabCampus entsteht ihr Fitnessstudio. Klar ist: Die nächste industrielle Revolution entscheidet sich dort, wo aus Wissen Wirklichkeit wird. Genau hier setzen das TUM Convergence Center und das RoboGym an. Die TUM gehört zur internationalen Spitze der Robotikforschung und NEURA Robotics ist einer der spannendsten Aufsteiger der Robotik-Branche – eine Branche, die gerade die Welt verändert. Am Lab Campus kommen sie nun zusammen. NEURA Robotics hat sich bewusst für Bayern und die TUM entschieden. Das zeigt die Stärke unseres Ökosystems. Wir haben hier kritische Masse, soviel Talent und Technologie, wie nur wenige andere Standorte in Europa. Das TUM Convergence Center ist mehr als ein Forschungsstandort – es ist ein interdisziplinäres Kraftzentrum für Bayerns technologischen Aufbruch, es ist ein Innovationshub für ganz Europa.“   Die Einsatzmöglichkeiten reichen von Fertigung und Logistik über Landwirtschaft und Handwerk bis zu Medizin und Pflege. Roboter können beispielsweise Laborproben durch Krankenhäuser transportieren, bei Operationen assistieren oder schwere Lasten bewegen. Mit Künstlicher Intelligenz sollen sie künftig flexibler lernen und neue Aufgaben übernehmen können.   Hier setzt das neue TUM RoboGym an: Auf rund 2.300 Quadratmetern sollen Roboter unter realitätsnahen Bedingungen etwa das Greifen von Gegenständen und den Umgang mit Werkzeugen lernen. Das TUM-Robotikinstitut MIRMI und NEURA Robotics investieren gemeinsam 17 Millionen Euro. Das übergeordnete Convergence Center bringt Wissenschaft, Unternehmen, Start-ups und Studierende zusammen.   Aiwanger: „Entscheidend ist, dass die Technik bei unseren Unternehmen ankommt – auch im Mittelstand und im Handwerk. Wir wollen Roboter in Bayern entwickeln, bauen und einsetzen. So steigern wir die Produktivität und sichern Wertschöpfung am Standort.“   Das Wirtschaftsministerium unterstützt den Weg von der Forschung in die Anwendung unter anderem mit dem Robotik-Inkubator robo.innovate an der TUM. Bis Mitte 2029 stehen Fördermittel in Höhe von insgesamt 7 Millionen Euro bereit.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion