Erding:

Defense Lab Erding

Aiwanger: „Im Defense Lab Erding kommen Sicherheit und wirtschaftliche Stärke zusammen, damit Bayern Verteidigungsstandort Nummer eins bleibt“ Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat heute den Innovationscampus Defense Lab Erding eröffnet.

Foto: StMWi/Bastian Brummer

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat heute den Innovationscampus Defense Lab Erding eröffnet: „Im Defense Lab Erding kommen Sicherheit und wirtschaftliche Stärke zusammen, damit Bayern Verteidigungsstandort Nummer eins bleibt.  Investitionen in moderne Technologien schaffen nicht nur Verteidigungsfähigkeit, sondern auch Wertschöpfung und qualifizierte Arbeitsplätze. Entscheidend ist nicht allein, welche Technologien entwickelt werden, sondern wie schnell sie aus den Laboren und Unternehmen in die Anwendung kommen. Dafür braucht es kurze Wege.“   Vom Bayerischen Wirtschaftsministerium wurde durch Bayern Innovativ auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorstes Erding in Oberbayern eine Container-Infrastruktur errichtet. Heute hat die Einrichtung im Rahmen des Defence TechDays den Betrieb aufgenommen. Hier kommen Unternehmen, Forschung und Bundeswehr zusammen. Neben Arbeitsplätzen und Konferenzräumen gibt es dort auch ein Testgelände für unbemannte Fahrzeuge.    Aiwanger: „Schnelligkeit ist in der Verteidigungsindustrie oberstes Gebot. Die Container-Infrastruktur des Defense Lab Erding folgt diesem Ziel: schnell errichtet, sofort nutzbar, funktional. Von der Beauftragung bis zur Errichtung hat es nur knapp vier Monate gedauert.“ Der TechHUB SVI (Sicherheits- und Verteidigungsindustrie) der Bayern Innovativ kümmert sich um die Vernetzung von Bundeswehr, Wirtschaft und Forschung. Mit der Eröffnung des Innovationscampus Defense Labs Erding wurde der erste Schritt für eine räumliche Vernetzung umgesetzt.   Zudem wurde bei der Eröffnung das neue Sprecherboard des TechHUB SVI ernannt. Dies sind neben der wissenschaftlichen Sprecherin Prof. Dr. Eva-Maria Kern (Präsidentin der Universität der Bundeswehr) Dr. Alexander Sagel (RENK), Florian Hohenwarter, (KNDS), Dr. Ulrich Nuding (MBDA) für die Wirtschaft sowie Admiral Christian Bock (Bundeswehr).   Das Defense Lab Erding soll ein zivil-militärisches Innovationsökosystem werden. Die wesentlichen Bestandteile sind das Innovationszentrum der Bundeswehr (InnoZBw), das Drohnenkompetenz- und -abwehrzentrum der bayerischen Polizei und der zivile Innovationscampus.  In einem nächsten Schritt sollen drei Hallen auf dem Gelände modernisiert werden, damit sie durch Wirtschaft und Wissenschaft genutzt werden können.   Der Defence TechDay findet einmal jährlich statt. Ziel ist es, neue Technologien und Gefechtsfeldszenarien vor Ort zu demonstrieren. Gezeigt werden dieses Mal Technologien zur Frühwarnung mittels Orbitalaufklärung, zum Schutz von mobilen Kräften bei einem Drohnenangriff sowie Punktverteidigung durch autonome Waffensysteme.   Bayern ist der größte Defense-Tech-Standort in Deutschland: Ca. 200 Unternehmen sind derzeit direkt oder indirekt für die Branche tätig. Die Branche generiert in Bayern einen Umsatz von über 9,5 Milliarden Euro mit 50.000 Beschäftigten. Jedes dritte Verteidigungsunternehmen in Deutschland hat seinen Sitz im Freistaat.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion