Berlin:

Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe Berichtsmonat November 2025

Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe setzen im November ihre Erholung fort. Nach Angaben
des Statistischen Bundesamts1 stieg das Ordervolumen gegenüber Oktober preis-, kalender- und
saisonbereinigt um deutliche 5,6 Prozent. Eine überdurchschnittliche Häufung inländischer
Großaufträge sorgte auch im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich für eine deutliche
Zunahme von 4,0 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum. Auch ohne die Berücksichtigung von
Großaufträgen legten die Auftragseingänge im Dreimonatsvergleich um deutliche 2,1 Prozent zu. Im
Verhältnis zum November 2024 beträgt die Steigerung beachtliche 10,5 Prozent.
Der stärkste Nachfrageimpuls stammte erneut aus dem Inland, von wo die Bestellungen – auch
beflügelt durch Großaufträge – um 6,5 Prozent zulegten. Die Nachfrage aus dem Ausland zog
allerdings ebenfalls spürbar mit +4,9 Prozent an. Vermehrte Orderzuflüsse stammten dabei sowohl aus
dem Euroraum als auch aus Drittländern. In den einzelnen Gütergruppen machten sich die Großaufträge
bei den Konsum- sowie den Investitionsgütern bemerkbar, die eine Expansion um jeweils 8,2 Prozent
bzw. 7,9 Prozent verbuchen konnten. Auch Vorleistungsgüter waren mit +1,0 Prozent stärker
nachgefragt.
Die überwiegende Mehrheit der Wirtschaftszweige registrierte höhere Auftragseingänge: Am stärksten
ausgeprägt war diese Entwicklung in den Bereichen Bekleidung (+29,6 Prozent), Metallerzeugnisse
(+25,3 Prozent), Sonstiger Fahrzeugbau (+12,3 Prozent) und EDV und Optik (+8,3 Prozent). In der
gewichtigen Kfz-Industrie kam es zu einer moderaten Steigerung von 0,8 Prozent. Rückläufig war die
Nachfrage dagegen bei pharmazeutischen Erzeugnissen (‑3,5 Prozent), Metallerzeugung (-2,3 Prozent)
und Textilien (-1,0 Prozent).
Bereits seit einigen Monaten führen Großaufträge – v. a. vor dem Hintergrund
verteidigungswirtschaftlicher Beschaffungen – zu Ausschlägen bei den monatlichen Auftragseingängen.
Grundsätzlich verstetigt sich aber der Trend einer zunehmenden Nachfrage aus dem Inland sowie dem
Euroraum. Demgegenüber entwickeln sich die Auftragseingänge aus Drittländern angesichts der
handels- und geopolitischen Unwägbarkeiten seit Frühjahr 2025 tendenziell schwach. Somit ist weiter
mit einer gedämpften Exportentwicklung zu rechnen.
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1 Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 8. Januar 2026

https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Verarbeitendes-Gewerbe/2026/20260108-entwicklung-der-auftragseingaenge-im-verarbeitenden-gewerbe-berichtsmonat-november.html
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Quellle:bundeswirtschaftsministerium.de

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.