München:
Bayerns Wirtschaftsminister zu den Arbeitsmarktzahlen in Niederbayern für Dezember 2025
Aiwanger: „Niederbayern besser als der Bayernschnitt, trotz Problemen bei Automobil und Maschinenbau“
Die Arbeitslosenquote in Niederbayern liegt im Dezember bei 3,9 Prozent. Das entspricht gegenüber dem Vorjahr einem leichten Anstieg um 0,1 Prozentpunkte. Damit ist die Lage in Niederbayern etwas besser als im gesamten Freistaat. Besonders gut läuft es in Landshut und Kelheim. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Niederbayerns Arbeitsmarkt ist besser als der Freistaat insgesamt, im Vergleich zum Bundesdurchschnitt mit einer Arbeitslosenquote von 6,2 Prozent stehen wir sehr gut da. Doch damit dürfen wir uns nicht zufriedengeben. Die Zahl der Arbeitslosen steigt kontinuierlich und eine Trendwende ist nicht in Sicht. Niederbayern ist vor allem durch den Fahrzeug- und Maschinenbau geprägt. Teure Energie, hohe Steuern und zu viel Bürokratie wirken sich direkt auf die hiesigen Firmen aus, die sich wegen ihrer hohen Exportquote im internationalen Wettbewerb behaupten müssen. Wir in Bayern versuchen händeringend unseren Unternehmen dabei bestmöglich unter die Arme zu greifen. Es wird Zeit, dass uns Berlin und Brüssel unterstützen und damit aufhören, der Wirtschaft mit zu vielen Vorgaben Sand ins Getriebe zu streuen.“ Mit 3,3 Prozent haben die Landkreise Kelheim und Landshut die niedrigste Arbeitslosenquote in Niederbayern. Die Arbeitslosenquote ist im Vergleich zum Vorjahr jeweils um 0,1 Prozentpunkte gestiegen. Die höchste Arbeitslosenquote in Niederbayern weist erneut die Stadt Straubing mit 6,5 Prozent auf. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Arbeitslosenquote dabei deutlich um 0,8 Prozentpunkte.
Quelle:stmwi.bayern.de