München:

Künftiger Mobilfunkstandard 6G: Bayern stärkt Forschung und Technologietransfer

Aiwanger: „Mit neuen Fördermitteln von Bund und Freistaat geben wir der 6G-Forschung ordentlich Rückenwind“

Bayern und der Bund fördern Forschungsaktivitäten zum künftigen Mobilfunkstandard 6G. Vier bayerische Institute erhalten bis zu 37 Millionen Euro.   Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger erklärt: „Unsere Wirtschaft braucht leistungsfähige und vor allem resiliente Kommunikationstechnologien – gerade sicherheitsrelevante Bereiche. Der künftige Mobilfunkstandard 6G ist hierfür ein zentraler Schlüssel, beispielsweise für die Zukunftsthemen Robotik, Quantentechnologien oder Chipdesign. Wer hier vorne mit dabei ist, sichert Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit. Investitionen in Forschung und Technologietransfer in bessere Kommunikationstechnologien sind deshalb genau der richtige Weg. Unsere bayerischen Institute sind in der 6G-Forschung bereits hervorragend aufgestellt. Mit den zusätzlichen Mitteln von Bund und Freistaat bekommen sie jetzt noch einmal ordentlich Rückenwind, um Innovationen schneller in die Anwendung zu bringen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur technologischen Souveränität Deutschlands und Europas.“   Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt hat entschieden, die 6G-Forschung in Deutschland mit Hilfe von vier 6G-Transfer-Hubs auf eine neue Stufe zu heben. An drei dieser 6G-Transfer-Hubs werden in Bayern ansässige Forschungseinrichtungen beteiligt sein: die Technische Universität München (TUM), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen (DLR), das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen-Nürnberg (Fraunhofer IIS) und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Die 6G-Transfer-Hubs starten am 1. Januar 2026.   Der Minister begrüßt diese Entscheidung. Parallel dazu fördert das Bayerische Wirtschaftsministerium ebenfalls 6G-Projekte an diesen vier Einrichtungen, die mit den Bundesprojekten eng verzahnt sind.    Aiwanger: „Bei der Förderung der künftigen 6G-Technologie gehen Bayern und der Bund gemeinsam voran. Unsere bayerischen Institute konzentrieren sich dabei auf Themen, die für Bayerns Wirtschaft besonders wichtig sind – zum Beispiel vernetzte Robotik für Industrie und Medizin, Sensorik oder Satellitennetze mit besonderem Augenmerk auf den Automobilsektor.“ Zudem stellt der Bund auch Mittel für 6G-Forschungsinfrastrukturen aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität zur Verfügung.   Die neuen Projekte sind auf vier Jahre angelegt. Der 6G-Mobilfunkstandard soll ab etwa 2030 die 5G-Technologie ablösen. Auch nicht-terrestrische Netze mit Hilfe von Satelliten oder Drohnen sollen künftig einen Beitrag bei der Verwirklichung der globalen Konnektivität leisten. Um die Entwicklung der neuen Kommunikationstechnologie voranzutreiben, hat das Bayerische Wirtschaftsministerium bereits im September 2020 mit Mitteln der Hightech Agenda Plus eine bayerische 6G-Initiative auf den Weg gebracht. Zu der Initiative zählen neben dem Projekt 6G Zukunftslabor Bayern – 6G Future Lab Bavaria an der TUM auch die Förderung von Kooperationsvorhaben von Wissenschaft und Wirtschaft sowie die bei Bayern Innovativ angesiedelte Themenplattform Thinknet 6G. Kürzlich hat die FAU in Kooperation mit Fraunhofer IIS das 6G Valley gegründet, ein 6G-Innovationscluster für die Metropolregion Erlangen-Nürnberg. Auch an industriegeführten Bundes- und EU-Projekten sind in Bayern ansässige Unternehmen beteiligt.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.