München:

Bayern stärkt Schlüsselbranche Landtechnik

Aiwanger: „Bayern treibt Modernisierung der Landtechnik voran“ Der neue AgriTechHUB des Bayerischen Wirtschaftsministeriums ist heute in München an den Start gegangen.

Das Bild zeigt (v.l.n.r.): Philipp Horsch, Geschäftsführer der HORSCH Maschinen GmbH; Joseph Schapfl von Bayern Innovativ; Günther Felßner, Präsident des Bayerischen Bauernverbands; Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger; Dr. Rainer Seßner, Geschäftsführer der Bayern Innovativ GmbH; Christian Metz von Bayern Innovativ, Dr. Tobias Nothdurft, Leiter Forschung und Vorentwicklung bei AGCO/Fendt; sowie Dr. Matthias Konrad, Mitglied der Geschäftsleitung von Bayern Innovativ.

Foto: StMWi/N. Engelhart   Download

Der neue AgriTechHUB des Bayerischen Wirtschaftsministeriums ist heute in München an den Start gegangen. Bei der Auftaktveranstaltung im Sendlinger Stemmerhof betonte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die wichtige Rolle der Landtechnik für Bayern. Ziel des Hubs sei es, die Branche in einem herausfordernden Umfeld lösungsorientiert zu stärken und zu modernisieren. Aiwanger: „Bayern ist wichtiger Landtechnikstandort mit 35 Betrieben und über 12.200 Beschäftigten, 2024 wurde hier rund drei Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet. Jetzt gilt es, die Modernisierung der Landtechnik weiter voranzutreiben. Deshalb gründen wir den AgriTech Hub.“ Aiwanger hob hervor, dass die Landwirtschaft und die Landtechnik vor tiefgreifenden Veränderungen stehen – vom Agrarstrukturwandel über Digitalisierung und Automatisierung bis hin zu neuen antriebstechnischen Lösungen. „Bayern soll nicht nur mithalten, sondern die Richtung vorgeben und neue Arbeitsplätze schaffen. Dazu müssen wir Innovationen schneller in die Praxis bringen. Unsere Landwirte stehen unter zunehmendem Wettbewerbsdruck, der nur mit moderner Technik zu bewältigen ist. Außerdem wollen wir moderne Landtechnik aus Bayern verkaufen.“ Der Hub sei ein Ort, an dem Unternehmen, Forschung und Politik enger zusammenarbeiten, Wissen austauschen und neue Technologien voranbringen, unterstrich der Minister.    Der AgriTechHUB ist bei der Bayern Innovativ GmbH angesiedelt und wird künftig zentraler Ansprechpartner für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Verbände sein. Zwei Sprecher aus der Wirtschaft – Dr. Tobias Nothdurft (AGCO/Fendt) und Philipp Horsch (HORSCH Maschinen) – begleiten den Aufbau und bringen ihre Expertise aus der Praxis ein. Rund 30 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden nahmen an der Auftaktveranstaltung teil. Sie markiert den Beginn eines verstärkten Netzwerk- und Innovationsprozesses, der die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Landtechnik langfristig sichern soll. Dr. Rainer Seßner, CEO der Bayern Innovativ GmbH, ergänzte: „Mit dem AgriTechHUB schaffen wir eine leistungsfähige Plattform, die Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden gezielt zusammenbringt. Unser Anspruch ist es, Innovationsprozesse in der Landtechnik zu beschleunigen und den Wissenstransfer zu stärken. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Stärkung der Zukunftsfähigkeit des Landtechnikstandorts Bayern.”

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.