Berlin:

Internationale Kontaktgruppe für die Region der Großen Seen (ICG) zur Eskalation in Süd-Kivu

Belgien, Dänemark, Deutschland, die Europäische Union, Frankreich, die Niederlande, Schweden, die Schweiz, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten von Amerika geben als Mitglieder der Internationalen Kontaktgruppe für die Region der Großen Seen (ICG), deren Vorsitz Deutschland innehat, folgende Erklärung zu der alarmierenden Eskalation in Süd-Kivu ab:
„Mit Blick auf den erneuten Ausbruch der Gewalt im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und die neue von Ruanda unterstützte Offensive der „Bewegung des 23. März“ (M23) rund um Uvira (Süd-Kivu) in der Nähe von Burundi, die das Risiko birgt, die gesamte Region zu destabilisieren, bringt die ICG ihre tief empfundene Sorge zum Ausdruck. Die ICG ist besonders besorgt über den zunehmenden Einsatz von Angriffs- und Kamikazedrohnen in dem Konflikt. Dies stellt eine erhebliche Eskalation der Kampfhandlungen und ein akutes Risiko für die Zivilbevölkerung dar.


Die ICG fordert die M23 und die Streitkräfte Ruandas (RDF) nachdrücklich auf, die offensiven Operationen im Osten der DRK, insbesondere in Süd-Kivu, unverzüglich einzustellen; sie ruft die RDF dazu auf, sich im Einklang mit der Resolution 2773 des VN‑Sicherheitsrats aus dem Osten der DRK zurückzuziehen, und die M23, ihre Zusagen aus der am 19. Juli 2025 in Doha unterzeichneten Grundsatzerklärung einzuhalten.
Die ICG ruft alle Parteien auf, ihren Verpflichtungen zum Schutz von Zivilistinnen und Zivilisten nachzukommen, sich an alle Aspekte der Resolution 2773 des VN-Sicherheitsrats zu halten, einschließlich der vollumfänglichen Achtung der territorialen Unversehrtheit, ihre Zusagen im Rahmen der Washingtoner Vereinbarungen vom 4. Dezember 2025 einzuhalten und die Lage unverzüglich zu deeskalieren. Wir fordern alle Parteien nachdrücklich auf, zur Eskalation beitragende und provozierende Äußerungen und Handlungen zu vermeiden, die die Zivilbevölkerung schwer gefährden und die erheblichen Fortschritte, die mit dem von der Regierung der DRK und der M23 am 15. November 2025 in Doha unterzeichneten Rahmenabkommen erzielt wurden, irreparabel zu untergraben drohen. Die ICG ruft ferner alle beteiligten Akteure auf, sich dringend und unmissverständlich erneut zu dem Waffenstillstand zu bekennen und den uneingeschränkten, sicheren und ungehinderten humanitären Zugang zu gewährleisten, damit lebensnotwendige Unterstützung diejenigen erreichen kann, die sie dringend benötigen.“

Quelle:info@auswaertiges-amt.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.