Berlin:

BMLEH fördert Erhalt der klimaresilienten Esche mit bis zu 7,2 Millionen Euro
Englhardt-Kopf: Starkes Zeichen für Walderhalt und nachhaltige Waldwirtschaft

Die Esche gilt bislang als trockenheitsverträgliche Laubbaumart in unseren Wäldern. Durch das Eschentriebsterben, das dramatische Schäden über alle Bestandsalter hinweg verursacht, gerät diese für den deutschen Wald wichtige Baumart zunehmend unter Druck. Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Martina Englhardt-Kopf, hat heute einen Förderbescheid für das länderübergreifende Forschungsprojekt „FraxRecovery“ an Vertreter aus Wissenschaft und Forstwirtschaft übergeben. Mit der Förderung in Höhe von bis zu 7,2 Millionen Euro will das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) dem Eschentriebsterben entgegentreten.

 

Englhardt-Kopf dazu: „Unsere heimischen Wälder sind wichtige Holzlieferanten, wertvolle Ökosysteme, Lebensraum und Orte der Erholung. Der Klimawandel mit mehr Hitze und Trockenheit setzt sie immer stärker unter Stress. Als Waldministerium in der Bundesregierung stehen wir zu unserer Verantwortung, den Wald in seiner Vielfalt auch für unsere nachkommenden Generationen zu erhalten. Deshalb setzen wir uns mit aller Kraft für eine nachhaltige und zukunftsfeste Bewirtschaftung ein. Den Herausforderungen des Klimawandels können wir nur mit einem ganzheitlichen Ansatz begegnen. Aus diesem Grund investieren wir auch gezielt in die Wald- und Holzforschung – mit Projekten wie FraxRecovery, die wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis tragen und den Erhalt unserer Wälder konkret voranbringen.“

Das Projekt FraxRecovery schließt an bisherige Forschungserfolge zum Eschentriebsterben an. Mit dem Vorhaben sollen erfolgversprechende Optionen zum Erhalt der Esche als bedeutende Ökosystem- und Wirtschaftsbaumart in der Praxis umgesetzt werden. Die Mittel hierfür stellt das BMLEH aus seinem Förderprogramm „Nachhaltige Erneuerbare Ressourcen“ (FPNR) bereit, das unter anderem angewandte Forschung zur Anpassung der Wälder an den Klimawandel unterstützt.

Im Mittelpunkt des Projekts stehen drei Handlungsfelder:

1. Schutz des Ökosystems und Wiedereinbringung toleranter Eschen in Waldökosysteme
2. Umsetzung von Erkenntnissen aus bisherigen Forschungsvorhaben in die Praxis und breite Implementierung von Rettungsmaßnahmen
3. Monitoring des weiteren Schadensgeschehens und Erfolgskontrolle der Konzepte zum Management von Eschenbeständen

Das BMLEH setzt sich seit Jahrzehnten für die Unterstützung von Waldbesitzenden und der holzbasierten Wirtschaft ein, die Herausforderungen des Klimawandels vorausschauend und praxisorientiert anzugehen. Gemeinsam mit den Ländern koordiniert das BMLEH Maßnahmen zur Unterstützung von klimaangepasstem Waldbau und Forschungsförderung für die Anpassung der Wälder an den Klimawandel.

Quelle:bmleh.bund.de

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.