München Riedl:

Bescheid zum Planfeststellungsbeschluss für das Pumpspeicherwerk Riedl (Landkreis Passau) übergeben

Aiwanger: „Pumpspeicher Riedl wird ein zentraler Baustein unseres Stromsystems. Ich habe mich wiederholt für einen raschen Baustart eingesetzt“ Von rechts: Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, der Passauer Landrat Raimund Kneidinger, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, der Vorstandsvorsitzende der Verbund AG, Michael Strugl und Umweltminister Thorsten Glauber bei der Präsentation des Bescheides zum Planfeststellungsbeschluss für das Pumpspeicherwerk Riedl.

@stmwi.bayern.de

Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat die Übergabe des Bescheides zum Planfeststellungsbeschluss für das Pumpspeicherwerk Riedl (Landkreis Passau) begrüßt. Der Antragsteller VERBUND AG will das größte Speicherkraftwerk Bayerns bis 2031/2032 fertigstellen.   Aiwanger: „Ich habe mich wiederholt im Landkreis Passau für einen raschen Baustart eingesetzt und auch einen runden Tisch mit allen Beteiligten initiiert, um den Panfeststellungsbeschluss zu beschleunigen. Speicher sind für die Energiewende genauso wichtig wie der Ausbau von Photovoltaik und Windkraft. Mit 300 Megawatt (MW) und einer Speicherkapazität von 3,5 Millionen Kilowattstunden wird Riedl zu einem zentralen Baustein unseres Stromsystems. Schon heute erzeugen über eine Million PV-Anlagen in Bayern zur Mittagszeit oft mehr Strom, als gebraucht wird. Statt Anlagen in Spitzenzeiten abzuregeln, kann dieser Überschuss künftig zwischengespeichert und dann wieder eingespeist werden, wenn der Bedarf an Strom hoch und das Angebot knapp ist.“   Die österreichische Energieunternehmen VERBUND AG wird mehr als 400 Millionen Euro in das Energiewende-Projekt investieren. „Der Pumpspeicher Riedl wird voraussichtlich jährlich über 100.000 Tonnen CO2 einsparen, nutzt einheimische Ressourcen und stärkt die bayerische Wirtschaft. In Zukunft kann insbesondere auch das Chemiedreieck mit diesem Strom versorgt werden. Mein Dank gilt allen Beteiligten bei VERBUND, dem Landratsamt Passau sowie der Regierung von Niederbayern und dem Wirtschafts- und Umweltministerium, die dieses komplexe Verfahren nun zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht haben“, erklärte Staatsminister Aiwanger.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.