München:

Premiere: Eigenes Lehrzertifikat für Bayerns Musikhochschulen – Start im Oktober

Wissenschaftsminister Blume: „Gute Lehre ist wie große Musik: dialogisch, detailreich, durchdacht. Sie verbindet Handwerk, Haltung und Leidenschaft – und wirkt weit über den Moment hinaus.“ –individuelle Förderung, künstlerische Praxis und neue Lernformate

Die bayerischen Musikhochschulen setzen ein starkes Zeichen für exzellente Lehre: Im Oktober 2025 startet für die Dozentinnen und Dozenten ein eigenes hochschuldidaktisches Zertifikatsprogramm in Anlehnung an die bestehenden Zertifikatsprogramme für Hochschullehre an Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften, maßgeschneidert für die Anforderungen und Besonderheiten künstlerischer Lehre. Damit wird das erfolgreiche bayerische Modell der Lehrqualifizierung nun auch auf Musikhochschulen ausgeweitet – ein Novum im bundesweiten Vergleich.

Das neue „Zertifikat Hochschullehre Bayern – Musikhochschulen“ ermöglicht Lehrenden an Musikhochschulen eine systematische Fortbildung und Vertiefung ihrer didaktischen Kompetenzen im künstlerischen und künstlerisch-pädagogischen Kontext.

„Mit dem Start des Zertifikatsprogramms wird ein zentraler Meilenstein erreicht: Künftig können Lehrende an Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Technischen Hochschulen und Musikhochschulen gleichermaßen ein zertifiziertes didaktisches Programm durchlaufen. Das stärkt die Qualität, die Durchlässigkeit – und den gesamten bayerischen Wissenschaftsstandort“, so Staatsminister Markus Blume. „Gute Lehre ist wie große Musik: dialogisch, detailreich, durchdacht. Sie wirkt weit über den Moment hinaus.“

Davon profitieren direkt die Studierenden: Sie erleben Lehre, die noch stärker auf individuelle Förderung, künstlerische Praxis und neue Lernformate setzt. Das zweistufige Modell umfasst eine Grundstufe mit 60 Arbeitseinheiten (AE) und eine Vertiefungsstufe mit weiteren 140 AE. Es orientiert sich in Struktur und Qualität an den bewährten Programmen von ProfilLehrePlus und BayZiel – und entwickelt diese zugleich konsequent weiter.

Staatsminister Markus Blume unterstreicht die bildungspolitische Bedeutung der Initiative: „Bayern ist stark in beiden Bereichen: Hightech und Hochkultur. Mit dem neuen Lehrzertifikat stärken wir die Qualität der Lehre an unseren Musikhochschulen – praxisnah, zukunftsgerichtet und anschlussfähig an internationale Standards. Das ist ein klares Bekenntnis zur Exzellenz im künstlerischen Bildungsbereich.“

Das neue Zertifikat ist eingebettet in das Verbundprojekt „Werkstatt der innovativen Lehre“, getragen von den drei staatlichen Musikhochschulen in München, Nürnberg und Würzburg. Es bietet erstmals eine bayernweite hochschuldidaktische Qualifizierung, die sich gezielt an den Bedürfnissen künstlerischer Lehre orientiert – von Einzelunterricht über Seminarformate bis hin zu digital-gestützten Lehrszenarien. Erarbeitet wurde das Konzept u. a. von Julia Rupprecht (HMT München) in Zusammenarbeit mit den Vizepräsidentinnen Prof. Dr. Sonja Stibi (HMTM), Prof. Dr. Renate Reitinger (HfM Nürnberg) und Vizepräsident Prof. Dr. Andreas Lehmann (HfM Würzburg).

Durch die Kooperation mit etablierten Fortbildungspartnern wie ProfilLehrePlus und BayZiel wird das Programm gut eingebettet in den bayerischen Fortbildungsraum – bei gleichzeitig künstlerisch spezifischer Ausrichtung. Ziel ist es, mittelfristig auch die anderen Kunsthochschulen in Bayern in das Modell einzubeziehen.

Quelle: stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.