München:

Bayerischer Bibliothekspreis 2025 geht an die Stadtbücherei Penzberg und die Gemeindebücherei Tacherting

Insgesamt 15.000 Euro für Preisträger – Kooperation mit dem Bayerischen Bibliotheksverband – Kunstminister Markus Blume: „Wohlfühlorte in Penzberg und Tacherting: Die diesjährigen Preisträger des Bayerischen Bibliothekspreises zeigen, wie kreativ, nahbar und zukunftsweisend Bibliotheksarbeit heute ist“

„Der Hauptpreis des Bayerischen Bibliothekspreises 2025 geht an die Stadtbücherei Penzberg, den Sonderpreis erhält die Gemeindebücherei Tacherting“. Das gaben Kunstminister Markus Blume und die Vorsitzende des Bayerischen Bibliotheksverbandes Dr. Ute Eiling-Hütig, MdL, heute in München bekannt. Kunstminister Markus Blume betont: „Wohlfühlorte in Penzberg und Tacherting: Die diesjährigen Preisträger des Bayerischen Bibliothekspreises zeigen, wie kreativ, nahbar und zukunftsweisend Bibliotheksarbeit heute ist. Vom Jugendliteraturpreis über die ‚Nacht der lebenden Bücher‘ bis hin zur Leseförderung der Allerkleinsten und vielem mehr: Sie machen ihre Bibliotheken mit kreativen Projekten, nachhaltigen Konzepten und einem echten Gespür für die Bedürfnisse vor Ort zu echten ‚Dritten Orten‘, die Gemeinschaft stiften und Bildung fördern. Der Bayerische Bibliothekspreis macht dieses Engagement sichtbar und würdigt wahre Zukunftsgestalter. Herzlichen Dank!“

Dr. Ute Eiling-Hütig, 1. Vorsitzende des Bayerischen Bibliotheksverbandes, ergänzt in Bezug auf die beiden Preisträger: „Die Jury hat sich einstimmig für die Stadtbücherei Penzberg entschieden. Die Arbeit im Bereich Medienkompetenz, die Sensibilisierung für die Gefahren des Internets wie Hate Speech und Fake News, die Vernetzung mit zahlreichen Akteuren vor Ort, Veranstaltungen zur Demokratiebildung wie das ‚Demokratiefest‘ habenüberzeugt. Das Bibliotheksteam geht zentrale Aufgaben an, denen wir uns heute stellen müssen. Die Bibliothek ist ein wunderbarer Raum für Erwachsene mit einem zusätzlichen ‚bibliothekarischen Kinderzimmer‘, beides sind ‚Heimatorte‘ und sehr gelungen. Das ‚Kleine-Buch-Entdecker‘-Angebot der Gemeindebibliothek Tacherting ist gerade heute einer der wichtigsten Ansätze, um Kindern sowie Eltern wieder eine gemeinsame Zeit, gemeinsames Entdecken, gemeinsames Lernen nahe zu bringen. Dieses Angebot stärkt da, wo es nötig ist: in der Familie für Familie!“

Der Bayerische Bibliothekspreis beruht auf einer Kooperation des Wissenschafts- und Kunstministeriums und des Bayerischen Bibliotheksverbandes e. V. (BBV). Das Staatsministerium stellt die Preisgelder in Höhe von insgesamt 15.000 Euro zur Verfügung. Der BBV übernimmt die Organisation des Wettbewerbs und die damit zusammenhängenden Kosten. Der Hauptpreis, dotiert mit 10.000 Euro, wird für ein innovatives Bibliotheksangebot, der Sonderpreis, dotiert mit 5.000 Euro, für einzelne zukunftsweisende Bibliotheksvorhaben vergeben. Eine Fachjury, in der der BBV, die Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen, der Sankt Michaelsbund, das Leibnitz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, die Volksbücherei Fürth, die Gemeindebibliothek Krailling, die Stadtbibliothek Würzburg (Gewinner Bayerischer Bibliothekspreis 2024) sowie die Stadtbibliothek Markoberdorf (Gewinner Bayerischer Bibliothekspreis Sonderpreis 2024),  vertreten sind, hat die diesjährigen Preisträger bestimmt.

Die Preisträger des Bayerischen Bibliothekspreises 2025

Hauptpreis: Stadtbücherei Penzberg

Die Stadtbücherei Penzberg sei laut Fachjury ein innovatives Beispiel, wie sich Bibliotheken zu offenen und beliebten Treffpunkten für unterschiedlichste Personengruppen entwickeln könnten. Die Bibliothek kooperiere mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Partnern, wie z.B. allen sieben Schulen der Stadt, Kindergärten, der islamischen Gemeinde oder dem Familiennetzwerk. Die Bücherei biete zudem stets neue und auf die Bedarfe ausgerichtete Angebote zur Förderung der Lese- und Informationskompetenz sowie der demokratischen Bildung an. Ein Schwerpunkt liege dabei auf der Vermittlung von Medienkompetenz. Dafür seien die Klassenführungen „Wir gegen FakeNews“ und „Wir gegen Hate Speech“ entwickelt worden. Besonders hervorgehoben hat die Jury ferner die Vergabe des Jugendliteraturpreises „Penzberger Urmel“. Hierbei beschäftigten sich Kinder bei Bücherfrühstücken intensiv mit zehn Auswahlbüchern.

Sonderpreis: Gemeindebücherei Tacherting

Die Gemeindebücherei Tacherting überzeugte die Jury mit dem Angebot „Kleine-Buch-Entdecker“. Durch dieses Programm sollen Kinder durch das Vorlesen früh an das Lesen und Bücher herangeführt werden. Die Bücherei stellt Familien passende Medien und Räumlichkeiten zur Verfügung und unterstützt die Familien dabei, das Lesen als wertvolle und wichtige Erfahrung zu entdecken und zu fördern. Laut Juryurteil zeige das Beispiel deutlich, wie bedeutend es sei, die Kernkompetenz Lesen schon im jungen Alter in den Mittelpunkt zu stellen.

Quelle: stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.