München:

Bundesverdienstkreuz für Inge und Friedhelm Oriwol – Blume: „Ein Lebenswerk mit Strahlkraft weit über den Walchensee hinaus“

Eine der höchsten Auszeichnungen der Republik für die Museums– und Stiftungsgründer Inge und Friedhelm Oriwol. Kunstminister Blume: „Sie zeigen, wie aus echter Überzeugung gesellschaftliche Wirkung erwachsen kann – und wie bürgerschaftliches Engagement neue Räume öffnet für Bildung, Erinnerung und Zusammenhalt.“

Für ihren jahrzehntelangen Einsatz für Kunst, Kultur und Heimatkunde hat Kunstminister Markus Blume dem Ehepaar Inge und Friedhelm Oriwol das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland in München ausgehändigt.

„Sie haben etwas Seltenes geschaffen – aus privater Leidenschaft, mit eigenen Mitteln, gegen alle Widrigkeiten: einen Ort der Erinnerung, der Schönheit und der Bildung. Ein kulturelles Juwel mit Seele. Ihr Walchensee-Museum erzählt nicht nur Geschichte, es berührt, es bleibt – und es bewahrt damit ein Stück bayerischer Identität“, sagte Blume zu den neuen Trägern des Bundesverdienstkreuzes, Inge und Friedhelm Oriwol.

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Was als persönliche Sammelleidenschaft begann, wurde zu einem Ort kultureller Verantwortung: das Walchensee-Museum. Mit ihrem Engagement machten Inge und Friedhelm Oriwol ihre einzigartige Sammlung – von alten Ansichtskarten über Kupferstiche bis hin zu Werken des deutschen Impressionisten Lovis Corinth – einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.

2003 gründeten sie die Friedhelm-Oriwol-Stiftung, 2008 eröffneten sie aus eigener Kraft das Museum in Urfeld am Walchensee, im ehemaligen Hotel „Zur Post“. Heute beherbergt das Haus nicht nur eine der bedeutendsten Corinth-Sammlungen, sondern auch den Nachlass der wiederentdeckten Künstlerin Freiin Charlotte von Maltzahn.

In diesem Zusammenhang betonte Kunstminister Markus Blume: „In Zeiten, in denen Kultur oft um Aufmerksamkeit ringen muss, sind Menschen wie das Ehepaar Oriwol unsere Hoffnungsträger. Sie zeigen, wie bürgerschaftliches Engagement neue Räume öffnet für Bildung, Erinnerung und Zusammenhalt.“

Friedhelm Oriwol, Diplom-Bauingenieur und „Wahloberbayer“ mit Wurzeln in Schlesien, begann schon in den 1970er Jahren mit dem Aufbau der Sammlung. Seine Frau Inge – ehemalige Sportlehrerin, vielfache Trägerin des Goldenen Sportabzeichens und organisatorisches Rückgrat des Museums – strukturierte, inventarisierte und prägt die Ausstellung mit großer Hingabe.

Staatsminister Blume: „Ihr Engagement ist Maßstab für modernes Mäzenatentum. Kultur lebt von Menschen, die nicht fragen, wer zuständig ist, sondern einfach anfangen. Die ihre Ideen in die Welt tragen und ihre Heimat bereichern. Und Ihr Engagement hält offensichtlich auch jung – so sind sie hochbetagt und gleichwohl ungebrochen tatkräftig.“

Mit dem Bundesverdienstkreuz würdigt der Bundespräsident auf Vorschlag des Freistaats Bayern zwei Persönlichkeiten, die Verantwortung übernommen und ein einzigartiges Vermächtnis hinterlassen haben.

Quelle:stmwk.bayern.de

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.