München:

Bayerns Wirtschaftsminister setzt sich für spürbare Entlastungen für Volksfestbetreiber ein Aiwanger: „Volksfeste sind gelebte bayerische Tradition – wir müssen sie schützen, nicht mit Auflagen und Kosten überfordern“

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger möchte Schausteller, Festwirte und kommunale Veranstalter besser unterstützen. Diese Branche zeichne sich nicht nur als reine Veranstalter aus – sie sei eine tragende Säule regionaler Wertschöpfung, betont der Minister: „Volksfeste sind Ausdruck bayerischer Lebensfreude, gelebter Tradition und lokaler Wirtschaftskraft. Damit sie auch in Zukunft Orte des Miteinanders bleiben können, müssen wir die Rahmenbedingungen so gestalten, dass sie für Veranstalter tragfähig und für Besucher bezahlbar bleiben. Ich setze mich dafür ein, dass unsere Festkultur nicht an Bürokratie, Sicherheitsauflagen oder Strompreisen scheitert.“   Die Kosten für die Durchführung der Feste sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Ein zentrales Anliegen für den Minister ist die Entlastung bei den Energiepreisen. Aiwanger hat sich deshalb an die bayerischen Kommunen gewendet mit der Bitte, dass kommunale Stadtwerke als Stromanbieter die besondere Rolle von Volksfesten anerkennen. Sie könnten so angemessene, bezahlbare Tarife für temporäre Großabnehmer wie Festwirte anbieten. Bisher gelten für sie die höchsten Tarife, obwohl Volksfeste nur für kurze Zeit Strom beziehen. Aiwanger: „Ich appelliere an die Kommunen und Stadtwerke, ihre Tarife zu überprüfen. Gerade dort, wo Stromversorger in kommunaler Hand sind, sollte es möglich sein, günstigere Tarife anzubieten. Ich weiß um die angespannte finanzielle Situation vieler Kommunen. Es gilt aber auch, die gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung dieser Veranstaltungen im Blick zu behalten und die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass auch kleinere Feste weiterhin stattfinden können.“   Gerade in kleineren Gemeinden besteht die Gefahr, dass sich aufgrund der steigenden Kosten keine Festzeltbetreiber mehr finden lassen. Dies würde nicht nur den Verlust eines wichtigen Teils unserer Kultur bedeuten, sondern auch den Wegfall eines bedeutenden Wirtschaftsfaktors vor Ort.

Quelle:stmwi.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.