München:

100. Förderurkunde aus dem Programm „BioWärme Bayern“ überreicht Gotthardt:

„Heizen mit Holz hat nicht nur Tradition, sondern vor allem Zukunft. Das zeigt der Erfolg des Förderprogramms BioWärme Bayern“ Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt hat heute die 100. Förderurkunde aus dem Förderprogramm BioWärme Bayern überreicht. Das Bild zeigt ihn mit Zuwendungsempfängerin Brigitte Koch vom Gutshof Greif bei Taufkirchen sowie weiteren Projektverantwortlichen und Vertretern der lokalen Politik. Foto: StMWi/Bastian Brummer   Download TAUFKIRCHEN  Das Förderprogramm BioWärme Bayern ist ein voller Erfolg. Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt hat heute die 100. Förderurkunde aus dem Programm überreicht. Seit zwei Jahren unterstützt das Bayerische Wirtschaftsministerium mit dem Programm den Bau von Biomasseheizwerken und zugehörigen Wärmenetzen. Das 100. geföderte Vorhaben markiere einen Meilenstein, betonte Gotthardt während der feierlichen Übergabe auf dem Gutshof Greif in Taufkirchen bei München. „Heizen mit Holz hat nicht nur Tradition, sondern vor allem Zukunft. Das zeigt der Erfolg unseres Förderprogramms BioWärme Bayern. Fast die Hälfte aller Haushalte im Freistaat heizt mit Holz, einem nachwachsenden Rohstoff, der nicht erst über die Weltmeere verschifft werden muss. Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass Holz einen festen Bestandteil im Erneuerbaren Energiemix hat. Ohne Holz wird die Wärmewende nicht gelingen“, so der Staatssekretär.   Die Förderurkunde überreichte Gotthardt an Brigitte Koch vom Gutshof Greif. Auf dem Hof im Südosten Münchens sollen künftig mehrere Gebäude zu einem Wärmeverbund zusammengeschlossen und mit Wärme aus Hackschnitzeln versorgt werden. Dazu wird ein neues Heizhaus mit Brennstofflager errichtet. Zwei gleich große Kessel stellen die Wärme bereit. Der Rohstoff kommt aus dem betriebseigenen Wald. Über das Förderprogramm werden sowohl das Heizwerk als auch das zugehörige Wärmenetz gefödert. Gotthardt: „Das Projekt hier in Taufkirchen ist ein Vorbild, weil ganz klar wird, wie der Energieträger Holz mit innovativer, moderner Anlagentechnik höchsteffizient genutzt werden kann.“   Seit Mai 2023 ist das Förderprogramm BioWärme Bayern für Biomasseheizwerke mit einer Nennwärmeleistung von mehr als 60 Kilowatt und zugehörige Wärmenetze in Kraft. Seither wurden rund 12 Millionen Euro an Zuwendungen bewilligt und Investitionen in Höhe von 49 Millionen Euro ausgelöst. 100 Förderprojekte wurden seit Mai 2023 bewilligt; weitere rund 30 Förderfälle werden derzeit bearbeitet. Die geförderten Vorhaben liefern etwa Wärme für Wohngebäude auf Quartiers- und Nachbarschaftsebene sowie für die Beheizung von Werkshallen oder Ställen. Für BioWärme Bayern werden jährlich 10 Mio. Euro Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt. Somit können pro Jahr rund 50 bis 60 Projekte gefördert werden. Erfolgreiche Best-Practice-Beispiele für die Förderung im Rahmen von BioWärme Bayern werden in der Broschüre „Biomasseheizwerke – Unverzichtbar für die Wärmewende in Bayern“ vorgestellt.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.