München:

Exzellente Forschungsprojekte im Bereich der Medizin – Bauvorhaben am TUM Campus in Garching und am LMU Campus Innenstadt – Wissenschaftsminister Blume: „eindrucksvoller Beleg unserer Forschungsstärke und Ambition“

„Bayerische Spitzenforschungsinitiativen überzeugen. Ich freue mich, dass der Wissenschaftsrat heute die Förderung für zwei hochkarätige Forschungsbauten in München empfohlen hat. Zwei von drei Forschungsbauten und rund 83 Millionen Euro aus der aktuellen Förderphase des Bund-Länder-Programms sollen in den Freistaat gehen – das ist eindrucksvoller Beleg unserer Forschungsstärke und Ambition. Einen Forschungsbau gibt’s nicht frei Haus, den muss man sich hart erarbeiten“, betonte Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume nach der Sitzung des Wissenschaftsrats. „Die Initiativen von TUM und LMU überzeugen mit einer Kombination aus Exzellenz und Innovation. Beide im Bereich der Medizin. Beide haben ein klares Ziel: Wie können wir Krankheiten bekämpfen, wie können wir Menschen heilen? Herzlichen Glückwunsch und herzlichen Dank an alle Beteiligten – das sind zwei herausragende Forschungsinitiativen.“

Die bayerischen Vorhaben im Einzelnen:

Technische Universität München (TUM): TUM Center for Structural an Functional Connectomics (CSFC) – Gesamtinvestition rund 69 Mio. Euro

Das übergeordnete Ziel des CSFC der TUM ist es, die Struktur und Funktion komplexer neuronaler Schaltkreise im Gehirn in ihrer Gesamtheit zu erfassen. Die Erkenntnisse sollen zur Verbesserung der neuroradiologischen Diagnostik genutzt werden. Das dabei erzielte deutlich bessere Verständnis von Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS) soll auch die Forschung bei Multipler Sklerose und bei Hirntumoren auf ein neues Level heben. Mit dem CSFC setzt die TUM ihre Strategie konsequent fort, die Synergien zwischen Natur- und Ingenieurwissenschaften, Medizin und Neurowissenschaften und den KI- und Datenwissenschaften optimal zu nutzen.

Der Forschungsbau soll auf dem Campus Garching entstehen. Die Gesamtfläche soll 2.070 Quadratmeter betragen. Die Gesamtkosten für den Forschungsbau betragen rund 69 Millionen Euro. Der Projektbeginn ist für 2026, die Fertigstellung für 2030 vorgesehen.

Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU): Centrum für Inflammation und Metabolismus (CIM) – Gesamtinvestition rund 97 Mio. Euro

Im CIM will die LMU-Hochschulmedizin neue Therapieansätze für chronische Volkskrankheiten entwickeln. Am CIM sollen dabei besonders krankheitsübergreifende Mechanismen von Volkskrankheiten über traditionelle Fächergrenzen hinweg erforscht werden. Der interdisziplinäre Ansatz in diesem Bereich ist ein Alleinstellungsmerkmal in Deutschland. Die Forschungsprogrammatik des CIM repräsentiert eine Weiterentwicklung von Fachbereichs- und Krankheitszentrierten Forschungseinrichtungen. Die hier neu entwickelten Therapieverfahren sollen die immer komplexer werdende Multimorbidität in der Bevölkerung begrenzen.

Der neue viergeschossige Forschungsbau CIM soll an zentraler Stelle des LMU Campus Innenstadt an der Goethestraße auf rund 1.000 Quadratmetern Grundfläche errichtet werden. Die Nutzfläche soll rund 2.600 Quadratmeter betragen. Für die Gesamtkosten werden rund 97 Millionen Euro veranschlagt. Geplanter Baubeginn ist 2026. Die Fertigstellung ist für 2030 vorgesehen.

Zum Verfahren:

Auf der Grundlage der Empfehlungen des Wissenschaftsrates wird die abschließende Entscheidung durch die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) getroffen. Die Finanzierung des jeweiligen Forschungsbaus wird dann von dem jeweiligen Bundesland und dem Bund je zur Hälfte übernommen.

Quelle: stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.