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Glauber: Nördlinger Ries erhält internationale Auszeichnung Einer der weltweit am besten erhaltenen Asteroidenkrater

Das Nördlinger Ries wurde von der International Union of Geological Sciences in die Liste der weltweit bedeutendsten geologischen Stätten aufgenommen. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber hat die Auszeichnung heute in Mönchsdeggingen überreicht. Glauber betonte: „Das Nördlinger Ries ist einer der weltweit am besten erhaltenen Asteroidenkrater. Mit der neuen Auszeichnung rückt der Rieskrater in die Weltspitze der geologisch wichtigsten Orte auf. Das Nördlinger Ries steht damit auf einer Stufe zum Beispiel mit dem Vesuv, dem Yosemite Valley oder der Etosha-Pfanne. Das Nördlinger Ries ist seit jeher eine touristische Attraktion. Die besondere Geologie ist dabei ein starkes Zugpferd. Zahlreiche Akteure machen mit ihren Informations- und Bildungsangeboten die Entstehung und die außergewöhnliche Geologie des Nördlinger Ries erlebbar. Bei der Auszeichnung wurde die exzellente geotouristische Erschließung ausdrücklich erwähnt. Ich danke allen Beteiligten, die sich vor Ort engagiert einbringen und dieses einzigartige Naturerbe bewahren, erlebbar machen und dadurch die Sensibilität für die Umwelt und Natur fördern.“   Der erste Vorsitzende des Geopark Ries e. V., Landrat Stefan Rößle, fügt hinzu: „Die Anerkennung als UNESCO Global Geopark war entscheidend verantwortlich für die Aufnahme in die Liste. Mit der heutigen großartigen Auszeichnung geht, ebenso wie mit der UNESCO-Anerkennung, eine große Verantwortung einher. Es liegt an uns, dieses einmalige erdgeschichtliche Erbe zu bewahren und den internationalen, wissenschaftlichen Stellenwert sowie eine nachhaltige touristische Entwicklung der Region weiter zu fördern. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass der UNESCO Global Geopark Ries weiterhin eine Quelle der Inspiration, Forschung und Entwicklung bleibt.“   Der stellvertretende Vorsitzende des Geopark Ries e. V., Nördlingens Oberbürgermeister David Wittner, hebt als Vertreter der Träger des RiesKraterMuseums hervor, dass der Rieskrater offiziell eines der international bedeutendsten geologischen Naturdenkmäler sei. Diese Ehrung sei nicht nur eine Auszeichnung für die Wissenschaft, sondern auch für die Menschen, die hier leben. Sie zeige, dass das Ries einzigartig sei – ein Ort, der Geschichte atme und Wissen vermittele.   Die International Union of Geological Sciences hat den Rieskrater im Herbst 2024 in das zweite Hundert der weltweit bedeutendsten geologischen Naturdenkmäler aufgenommen. Das Nördlinger Ries ist damit die zweite bayerische geologische Stätte in der weltweiten Top-Liste der geologischen Naturdenkmäler. Im Jahr 2022 wurden die Solnhofer Plattenkalke als Fundort des Urvogels Archaeopteryx in das erste Hundert der Top-Geotope aufgenommen. Das Nördlinger Ries wurde bereits als Nationales Geotop prämiert, ist zertifizierter Nationaler Geopark und als UNESCO Global Geopark ausgezeichnet. Fünf der hundert schönsten Geotope Bayerns befinden sich im Geopark Ries, acht Geotope sind zu Erlebnisstätten mit Lehrpfad ausgebaut. Regelmäßig dient der Rieskrater als Trainingsgelände für Astronauten der NASA und der ESA.   Die International Union of Geological Sciences startete 2021 das unter der Schirmherrschaft der UNESCO stehende „International Geoscience Programme“, das Kriterien für die Ausweisung von global bedeutenden Stätten des geologischen Erbes festlegte. Eine internationale Jury prüft die Bewerbungen aus aller Welt.   Weitere Informationen sind im Internet verfügbar unter IUGS – Geoheritage  und  IUGS – International Union of Geological Sciences Home.

Quelle:stmuv.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.