München:

Antrittsbesuch des chinesischen Botschafters im Wirtschaftsministerium

Aiwanger: „Wir wollen unsere Handelsbeziehungen fair fortsetzen“ Pressemeldung, München, 24. Januar 2025, 21/25 Handelsbeziehungen mit China Antrittsbesuch des chinesischen Botschafters im Wirtschaftsministerium Aiwanger: „Wir wollen unsere Handelsbeziehungen fair fortsetzen“ v.l.n.r. Generalkonsul Qiu, Wirtschaftsminister Aiwanger, Frau Shi, (Gattin des Botschafters), chinesischer Botschafter Deng.

@stmwi.bayern.de

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat den neuen Botschafter der Volksrepublik China, Herrn Deng Hongbo, und den neuen Generalkonsul, Herrn Qiu Xuejun, im Wirtschaftsministerium in München empfangen. In einem freundschaftlichen Gespräch wurden aktuelle Herausforderungen und Chancen der Zusammenarbeit besprochen. „Die weltweiten geopolitischen Spannungen nehmen zu, wir müssen daran arbeiten, unseren Wohlstand zu sichern“, betonte Aiwanger. „Bayern und China sind beide technologisch stark und innovativ. Unser Ziel muss sein, voneinander zu lernen und uns nicht gegenseitig zu blockieren. Das gelingt, wenn fair zusammengearbeitet wird.“ Im Hinblick auf die geplanten EU-Strafzölle äußerte sich der Minister erneut kritisch: „Ich halte wenig von Markteingriffen durch gegenseitige Verbote und Beschränkungen. Wir müssen fair miteinander umgehen und uns durch Innovation im Wettbewerb behaupten.“ Auch bei der Energiepolitik wurden gemeinsame Interessen deutlich. China zeigte sich offen für eine Zusammenarbeit bei Forschung und Entwicklung im Bereich Wasserstoff. „Die Wasserstoffwirtschaft bietet eine sinnvolle Ergänzung zu erneuerbaren Energien wie Wind und Solar“, erklärte Aiwanger.     Aiwanger setzte sich zuletzt auch für eine Wiederaufnahme des Exports von Milch- und Fleischprodukten ein: „Ich wünsche mir, dass wir die Lage genau beobachten. Wenn sich herausstellt, dass sich diese Krankheit nicht weiter ausbreitet, dann müssen die Importbeschränkungen von Agrarprodukten in China minimiert werden.“ Aufgrund der Maul- und Klauenseuche kam es zu weltweiten Importbeschränkungen.     China ist Bayerns wichtigster Handelspartner. Das Handelsvolumen zwischen beiden Ländern lag im Jahr 2023 bei etwa 53 Milliarden Euro – ein Rückgang von etwa sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Während die Einfuhren aus China 35,7 Milliarden Euro betrugen, beliefen sich die Ausfuhren Bayerns auf 17,4 Milliarden Euro. Für 2024 und 2025 wird mit weiteren Rückgängen gerechnet. Bereits im Oktober 2024 hatte Aiwanger Peking und Guangdong im Rahmen einer Delegationsreise besucht, um die Zusammenarbeit bayerischer Unternehmen mit China zu stärken.     Botschafter Deng Hongbo ist seit September 2024 in Berlin im Amt, Generalkonsul Qiu Xuejun folgte im November 2024.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.