München-Englmar:

Regionale Wirtschaft in Niederbayern Wirtschaftsminister Aiwanger besucht niederbayerische Tourismusbetriebe

Aiwanger: „Neue Bundesregierung muss einheitliche Mehrwertsteuer in der Gastronomie einführen und Arbeitszeitregelung flexibilisieren“ Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Mitte) mit der Hoteliersfamilie Reiner.

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Bei einem Unternehmensbesuch im Hotel Reinerhof in St. Englmar hat Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger über die aktuellen Herausforderungen in der Tourismuswirtschaft gesprochen. „Der Bayerische Wald hat sich zu einem bundesweiten Favoriten unter den Tourismusdestinationen entwickelt. Einen wesentlichen Anteil daran haben die beständigen Investitionen vieler Hoteliersfamilien. Wir müssen jedem Unternehmer dankbar sein, der noch in den eigenen Betrieb investiert und damit Arbeitsplätze sichert. Gerade in der Gastronomie und im Tourismus ist das alles andere als selbstverständlich. Hohe technische und bürokratische Auflagen machen Baumaßnahmen unverhältnismäßig teuer und kosten zu viel Zeit“, kritisiert Aiwanger.    Die neue Bundesregierung müsse hier dringend Abhilfe schaffen. Das gelte auch für die Mehrwertsteuerregelung und bei den Arbeitszeitbestimmungen, so der Minister. „Der Wortbruch des Bundeskanzlers bei der einheitlichen Mehrwertsteuer von 7 Prozent in der Gastronomie muss ein für alle mal korrigiert werden. Die Menschen dürfen beim Wirtshausbesuch nicht vom Staat abkassiert werden. Und wir brauchen endlich mehr Flexibilität bei der Arbeitszeit, insbesondere im Gastgewerbe. Dafür reicht die Umsetzung der EU-Arbeitszeitrichtlinie, die eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von 48 Stunden zulässt, anstatt einer starren täglichen Arbeitszeit von acht bzw. in Ausnahmefällen zehn Stunden.“   Michaela Reiner, Eigentümerin des Hotels Reinerhof: „Überbordernde Bürokratie und Auflagen erschweren die eigentlichen Schwerpunkte des touristischen Unternehmertums, nämlich die Leistung am Gast. Im Zuge der wirtschaftlichen Entwicklung und der Arbeitsplatzsicherung in unserer Region, ist unsere Familie bereit, das unternehmerische Risiko zu schultern, denn: Wer investiert kann pleitegehen, wer nicht investiert, geht pleite.“   Ebenfalls in St. Englmar übergab der Staatsminister einen Förderbescheid in Höhe von 1,2 Millionen Euro an das Rodel- und Freizeitparadies für die Erweiterung und Modernisierung der Anlage.   Ansprechpartner: Aaron Gottardi, stv. Pressesprecher Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bei der Übergabe des Förderbescheids an das Rodel- und Freizeitparadies in St. Englmar.

Quelle:stmwi.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.