Berlin:

Internationales Junglandwirteforum beim Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) eröffnet
Claudia Müller empfängt junge Landwirtinnen und Landwirte aus fünf Kontinenten

Zur Eröffnung des Internationalen Junglandwirteforums im Rahmen des GFFA hat die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Claudia Müller, heute junge Landwirtinnen und Landwirte aus 16 Ländern im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) empfangen.

Bei dem Treffen sagte Claudia Müller. „Damit wir auch in zehn, 20 oder 50 Jahren sichere Ernten einfahren können, brauchen unsere weltweiten Agrar- und Ernährungssysteme ein Update. Sie müssen klimafreundlicher, widerstandsfähiger und damit zukunftssicherer werden. Eine nachhaltige Bioökonomie bietet großes Potenzial, um Lösungen für diese Herausforderungen zu entwickeln. Wie wir die Weichen heute stellen, bestimmt maßgeblich den Kurs, den die Landwirtschaft morgen nehmen wird – und betrifft damit vor allem die nachwachsenden Generationen. Deshalb ist es entscheidend, ihnen eine Stimme zu geben. Mit unserem Internationalen Junglandwirteforum bauen wir Brücken zwischen Generationen und Kontinenten.“

Beim Junglandwirteforum kommen in diesem Jahr junge Landwirtinnen und Landwirte aus Argentinien, Australien, Brasilien, China, Deutschland, Japan, Malawi, Moldau, Namibia, Pakistan, Simbabwe, Südafrika, Uganda, Ukraine, Uruguay und Vietnam zusammen. Die Gruppe wird sich über ihre Erfahrungen austauschen und über die großen Herausforderungen sprechen, die beim diesjährigen GFFA im Fokus stehen: Bioökonomie nachhaltig gestalten. Ihre gemeinsamen Forderungen werden die Junglandwirtinnen und -landwirte auf der Berliner Agrarministerkonferenz vorstellen, zu der am Samstag rund 70 Agrarministerinnen und Agrarminister aus aller Welt sowie Vertreterinnen und Vertreter von mehr als zehn Internationalen Organisationen zusammenkommen.

Weitere Informationen und das gesamte Programm finden Sie auf der GFFA-Website<https://gffa-berlin.de/service/pressemappe/>

Hintergrund:
Mit dem Internationalen Junglandwirteforum werden auch dieses Jahr wieder Junglandwirtinnen und Junglandwirte aus aller Welt direkt in die Konferenz einbezogen. Das Forum bietet Landwirtinnen und Landwirten im Alter zwischen 18 und 35 Jahren eine Plattform, um sich über die in ihren Heimatländern gewonnenen Erfahrungen und Herausforderungen zum Leitthema des diesjährigen Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) auszutauschen und diese aktiv in das GFFA einzubringen.

Das GFFA ist die führende internationale Konferenz zu zentralen Zukunftsfragen der weltweiten Land- und Ernährungswirtschaft. Höhepunkt der Veranstaltung ist die Berliner Agrarministerkonferenz am 18. Januar, die unter der Leitung des Bundesministers für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, stattfinden wird.

Quelle:bmel.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.