Berlin:

BMEL unterstützt Küstenfischerei – Anschub für „Sea Ranger“­
Beitrag zur Etablierung neuer Tätigkeitsfelder für Fischerinnen und Fischer

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) investiert in die Zukunft der Küstenfischerei an Nord- und Ostsee. Mit der Unterstützung des Vereins „Sea Ranger e. V.“ wird eine zukunftsweisende Initiative der Branche in ihrer Anfangsphase gefördert und Fischerinnen und Fischern ermöglicht, ihre Einkommensmöglichkeiten zu diversifizieren.

Viele wichtige Fischbestände sind in einem kritischen Zustand. Damit sie sich erholen können, ist die gezielte Fischerei mancherorts geschlossen, insbesondere in der Ostsee bei den „Brotfischen“ Dorsch und Hering. Durch die reduzierten Fangmöglichkeiten sind die Einkommensquellen in der Fischerei sind zunehmend eingeschränkt. Fischereinahe sowie auf das Küstenmeer bezogene Tätigkeitsfelder können Fischerinnen und Fischern wichtige ergänzende Einkommensmöglichkeiten bieten und so dazu beitragen, die deutsche Fischerei trotz stark verringerter Fangmöglichkeiten in der Ostsee zu erhalten. Der Verein „Sea Ranger e. V.“ entwickelt neue Betätigungsfelder und unterstützt damit die Fischerinnen und Fischer bei der Einkommensdiversifizierung.

Dazu sagt Claudia Müller, Parlamentarische Staatssekretärin beim BMEL: „Die Fischerei gehört zu unseren Küsten wie die Wellen zum Strand. Wir wollen unseren Fischerinnen und Fischern Perspektiven bieten. Mit der Unterstützung des Vereins „Sea Ranger e. V.“ haben wir dafür einen wichtigen Schritt getan. Ich freue mich, wenn wir auf diese Weise unseren Fischerinnen und Fischern ermöglichen, auch in Zukunft der nachhaltigen Fischerei nachzugehen und zusätzlich Wertschöpfung durch neue Aufgaben zu generieren.“

Der Verein „Sea Ranger e. V.“ wurde im Herbst 2023 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, den Umweltschutz im Küstenmeer zu fördern und die Kulturelemente der Küstenfischerei an den deutschen Küstengewässern zu erhalten. Dafür sollen sogenannte Sea Ranger u.a. in den Bereichen Umweltmanagement, Datengenerierung für die Forschung oder Touristik tätig werden. Der Verein wird hierfür Aufträge einwerben und sich auf Projektausschreibungen bewerben.

Fischerinnen und Fischer konnten im Jahr 2023 erstmals die in Mecklenburg-Vorpommern neu geschaffene Fortbildung zum „Geprüften Fachwirt für Fischerei und Meeresumwelt“ absolvieren. Der erste Jahrgang sogenannter Sea Ranger hat im Juni 2024 mit elf Absolventen seine Fortbildung abgeschlossen.

Das BMEL fördert den Verein „Sea Ranger e. V.“ mit rund 58.000 Euro aus den Mitteln des Windenergie-auf-See-Gesetzes.

Quelle:bmel.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.