Berlin:

Deutschland und Neuseeland starten Projekt für klimafeste Landwirtschaft
Bundesminister Özdemir: „Agri-DENZ-Programm zeigt starke Partnerschaft mit Neuseeland“

Mit dem Start des bilateralen Projektes „Agri-DENZ – Eine Allianz für das Klima – Dialog über Klima und Landwirtschaft“ haben Deutschland und Neuseeland einen wichtigen Schritt zur Verringerung von Treibhausgasemissionen in der Landwirtschaft getan. Das Projekt zielt darauf ab, innovative Lösungen für eine klimafreundliche Landwirtschaft zu entwickeln. Im Zentrum stehen der Dialog und der Wissenstransfer zwischen Politik, Wissenschaft und Praxis sowie die Vernetzung mit Ländern des globalen Südens und des Pazifiks. Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir und Neuseelands Landwirtschaftsminister Todd McClay freuen sich über den Auftakt des gemeinsamen Vorhabens heute in Berlin.

Bundesminister Cem Özdemir betonte: „Mit Agri-DENZ zeigen wir, wie internationale Partnerschaften die Landwirtschaft fit für die Zukunft machen können. Deutschland und Neuseeland blicken auf eine lange Tradition der Zusammenarbeit zurück. Gemeinsam wollen wir gute Lösungen für geringere Treibhausgasemissionen in der Landwirtschaft entwickeln und dabei die Praxis, exzellente Forschung und Politik aus beiden Ländern zusammenbringen.“

Minister Todd McClay hob hervor: „Die Partnerschaft ‚Eine Allianz für das Klima – Dialog über Klima und Landwirtschaft‘ zwischen Neuseeland und Deutschland wird die Zusammenarbeit stärken, um die globalen Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft zu reduzieren, ohne die Produktion zu verringern. Neuseeland und Deutschland haben eine starke Geschichte der landwirtschaftlichen Zusammenarbeit und sind daher natürliche Partner. Das Agri-DENZ-Projekt wird es beiden Ländern ermöglichen, Ressourcen, Erfahrungen und Fachkenntnisse zu bündeln, um die landwirtschaftlichen Ergebnisse auf globaler Ebene zu verbessern, während die Produktion gesteigert und die Ernährungssicherheit berücksichtigt wird. Die Landwirtschaft ist für unsere beiden Volkswirtschaften von großer Bedeutung, und gemeinsam können wir unsere Landwirte unterstützen, um die Produktivität zu steigern und die landwirtschaftlichen Emissionen zu senken.“

Hintergrund:
Das Agri-DENZ-Programm (Eine Allianz für das Klima –Dialog über Klima und Landwirtschaft) zwischen Neuseeland und Deutschland vertieft die langjährige Kooperation zwischen der zwei Staaten im Agrarsektor. Im Fokus steht die Reduktion landwirtschaftlicher Emissionen und die Entwicklung globaler Lösungen unter Berücksichtigung der Ernährungssicherheit. Beide Länder sehen in der Zusammenarbeit die Möglichkeit, Forschung und Politik zu vereinen und Synergien mit Projekten in Regionen wie Lateinamerika, Afrika und Asien zu nutzen.

Der Auftakt des Agri-DENZ-Projekts fand im Rahmen des „International Research Symposium on Agricultural Greenhouse Gas Mitigation“ statt, an dem über 200 Teilnehmende aus mehr als 40 Ländern in Berlin zusammenkamen, um aktuelle Forschungsansätze zur Reduktion von Treibhausgasen in der Landwirtschaft zu diskutieren.

Bereits 2023 zeichneten der Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir und der neuseeländische Agrarminister Damien O’Connor (a.D.) eine Gemeinsame Absichtserklärung zur „Eine Allianz über das Klima – Dialog über Klima und Landwirtschaft“.

Quelle:bmel.bund.de

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.