München:

Neue Bayerische Wolfsverordnung, Staatsminister Aiwanger will Wolf auch in das Bayerische Jagdrecht aufnehmen

Aiwanger: „Bayern hat mit der Wolfsverordnung einen gangbaren Weg gewählt, damit der Wolf bejagt werden kann“ MÜNCHEN   Der Bayerische Ministerrat hat heute die Wolfsverordnung nach erfolgter Verbändeanhörung erneut auf den Weg gebracht. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hatte die Verordnung im Juli 2024 wegen des formalen Grunds der „fehlenden Verbändeanhörung“ gestoppt. Jagdminister Aiwanger: „Der Wolf muss bejagt werden können. Bayern hat mit der Wolfsverordnung einen gangbaren Weg gewählt und hofft, dass der nicht wieder juristisch ausgehebelt wird. Grundsätzlich ist aber zu sagen, dass der Bund jetzt endlich den günstigen Erhaltungszustand des Wolfes in Deutschland feststellen müsste, dann würde er uns die Arbeit deutlich erleichtern.“   Die EU hat angekündigt, den Schutzstatus des Wolfes von streng geschützt auf geschützt zurückzustufen. Das muss jedoch noch endgültig beschlossen werden – nach einer erwarteten Entscheidung der Berner Konvention dazu im Dezember. Aiwanger: „Unsere Weide- und Nutztierhalter haben ihre Geduld gegenüber der Politik von Bund und EU längst verloren. Man hört großen Unmut bei den betroffenen Tierhaltern, die seit Jahren den Wolfsübergriffen quasi wehrlos ausgeliefert sind. Die Bayerische Staatsregierung tut alles, um ein sinnvolles Bestandsmanagement des Wolfes auf den Weg zu bringen.“   Der Jagdminister betont, dass die Wolfspopulation weiterhin stark um bis zu 30 Prozent jährlich ansteigen wird. Derzeit gibt es in aktuell in Deutschland etwa 2.000 Tiere. In Bayern wird von rund 100 Tieren ausgegangen, die in 10 unterschiedlichen Regionen des Freistaats leben.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.