Erbach:

Amtswechsel bei der Justizvollzugsanstalt Ebrach

 

Ministerialdirektor Prof. Dr. Arloth verabschiedet Gerhard Weigand und
führt Sascha Rath in sein neues Amt ein

Der Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz, Ministerialdirektor Prof.
Dr. Frank Arloth, vollzieht heute im Kaisersaal der ehemaligen Zisterzienserabtei
feierlich den Amtswechsel an der Spitze der Justizvollzugsanstalt Ebrach.
Im Rahmen des Festakts verabschiedet er den bisherigen Anstaltsleiter Ltd.
Regierungsdirektor Gerhard Weigand und führt zugleich Ltd. Regierungsdirektor
Sascha Rath in sein neues Amt ein. Prof. Dr. Arloth würdigt
in seiner Laudatio den bisherigen Anstaltsleiter Gerhard Weigand: „Mit
fast 30 Jahren Berufserfahrung im Justizvollzug, davon bereits fast 20
Jahre als Leiter einer Justizvollzugsanstalt, haben Sie mehrfach unter
Beweis gestellt, dass Sie zu den Spitzenkräften des bayerischen Justizvollzugs
gehören. In Ihrer Person vereinigen sich zahlreiche Schlüsselqualifikationen,
die für eine erfolgreiche Tätigkeit in verantwortungsvoller Position
im Justizvollzug unerlässlich sind. Dazu zählen großes
Fachwissen, Zuverlässigkeit und Standfestigkeit auch in schwierigsten
Situationen, mitmenschliches Verständnis für die Anliegen der
Bediensteten und Gefangenen, Führungsbereitschaft und Führungsfähigkeit
sowie eine hohe Loyalität. Ich wünsche Ihnen für Ihre Zukunft
alles Gute, viel Gesundheit und Freude bei allen anstehenden Projekten
und mit Ihrer Familie.“ Prof. Dr. Arloth in seiner Laudatio
zum neuen Anstaltsleiter Sascha Rath: „Mit Ihrer hohen Fachkompetenz,
Ihrem Engagement und Ihrer Zuverlässigkeit haben Sie in allen Stationen
Ihrer Karriere stets überzeugt.

@stmj.bayern.de

Überall haben Sie die in Sie
gesetzten Erwartungen voll erfüllt. Sie haben großes Interesse
an der allgemeinen Entwicklung des bayerischen Justizvollzugs durch Ihre
Teilnahme an einer Vielzahl von Arbeitsgruppen gezeigt. Ich freue mich
sehr, dass Sie die Leitung der Justizvollzugsanstalt Ebrach übernommen
haben. Ich wünsche Ihnen in Ihrem neuen Amt viel Erfolg und sichere
Ihnen selbstverständlich die volle Unterstützung des Bayerischen
Staatsministeriums der Justiz zu.“ Seine Laudatio verbindet
Arloth mit einem Dank an alle Mitarbeiter im Justizvollzug: „Justizvollzug
ist und bleibt Teamarbeit. Unseren hohen Standard nicht nur zu halten,
sondern kontinuierlich zu verbessern, stellt den modernen Strafvollzug
vor große Herausforderungen. Diese Herausforderungen können
wir nur gemeinsam bewältigen. Für Ihre qualifizierte und verantwortungsvolle
Arbeit, die Sie, werte Kolleginnen und Kollegen, Tag für Tag leisten,
bedanke ich mich sehr herzlich.“ Hintergrund:
Gerhard Weigand (62 Jahre) trat 1998 nach dreieinhalbjähriger
Tätigkeit in der baden-württembergischen Justiz seinen Dienst
als juristischer Mitarbeiter in der Justizvollzugsanstalt Würzburg
an. 2002 wurde er als stellvertretender Anstaltsleiter an die Justizvollzugsanstalt
Ebrach versetzt. 2004 wurde er zum Leiter der Justizvollzugsanstalt Aschaffenburg
befördert. 2009 übernahm er in der Abteilung Justizvollzug im
Bayerischen Staatsministerium der Justiz die Leitung des Sicherheitsreferats,
bevor er 2010 zum Leiter der Justizvollzugsanstalt Ebrach ernannt wurde.
Seit 12. April 2024 befindet sich der gebürtige Gerolzhofener in der
Freistellungsphase der Altersteilzeit. Sascha Rath (49
Jahre) trat 2003 seinen Dienst als juristischer Mitarbeiter in
der Justizvollzugsanstalt St. Georgen Bayreuth an. 2007 wechselte
er an die Justizvollzugsanstalt Nürnberg und war dort zunächst
als Abteilungsleiter eingesetzt. Im Jahr 2015 wurde Rath zum stellvertretenden
Leiter der Justizvollzugsanstalten Nürnberg und Ansbach und im August
2022 zum Leiter der Justizvollzugsanstalten Bamberg und Kronach befördert.

Quelle:stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.