München:

Kundgebung der Zahnärzte und zahnmedizinischen Fachangestellten Bayerns Wirtschaftsminister spricht auf Kundgebung Aiwanger: „Für eine gute zahnärztliche Abdeckung muss die Selbstständigkeit attraktiv bleiben“

Aufgrund der zunehmend schwierigeren Bedingungen für Zahnärzte und zahnmedizinisches Fachpersonal versammelten sich mehrere hundert Betroffene zu einer Kundgebung auf dem Marienplatz. Das Motto der Veranstaltung lautete: „Schluss mit Lücken, Herr Lauterbach! Zahnmedizin braucht Zukunft!“. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bekundete sein Verständnis und ermutigte die Anwesenden: „Die Zahnärzte stehen unter zunehmendem Druck, die Rahmenbedingungen müssen dringend verbessert werden! Wir dürfen nicht immer mehr Praxen verlieren, wir brauchen bessere Perspektiven auch für junge Zahnärzte. Unsere Bevölkerung hat ein Recht auf beste Versorgung, und die ist in Gefahr! Gerade in den strukturschwachen Regionen gehen in den kommenden Jahren viele Zahnärzte in Rente, ohne dass ein Nachfolger zur Verfügung steht. Deshalb müssen wir die Rahmenbedingungen so setzen, dass eine selbstständige Tätigkeit als Zahnarzt attraktiv bleibt. Wir müssen die Freiberuflichkeit der Zahnärzte schützen, investorengestützte Medizinische Versorgungszentren dürfen das Gesundheitswesen nicht übernehmen.“     Die medizinische Versorgung in Bayern befindet sich derzeit noch auf internationalem Spitzenniveau. Bis 2028 gehen etwa 25 Prozent der niedergelassenen Zahnärzte in Bayern in den Ruhestand. Zudem nimmt aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen die Bereitschaft zur Niederlassung ab. Hinzu kommen Fachkräfte- und Personalmangel. Das führt zu Praxissterben und damit zu Versorgungsproblemen.     Aiwanger appellierte daher an den Bund: „Wir brauchen eine Gesundheitspolitik im Sinne der Bevölkerung! Hier sind Menschen, die an dem Rand ihrer Fähigkeiten arbeiten – für die Gesundheit ihrer Patienten. Wenn alles teurer und die Leistungen besser werden, dann muss das auch entsprechend honoriert werden. Budgetierung ist nicht leistungsgerecht. Ein wesentlicher Faktor ist auch die längst überfällige Anpassung des GOZ-Punktwerts, der aus dem letzten Jahrtausend ist. Er ist nicht mehr in der Lage, die gesundheitspolitischen Herausforderungen dieser Zeit zu erfüllen. Der Punktewert muss deshalb massiv nach oben gedreht werden.“ Aiwanger sprach sich auch für eine Erleichterung des Praxisalltags durch Abbau der Bürokratie aus.     Der GOZ-Punktewert dient als Basis für die Berechnung der Gebühren, die Zahnärzte für ihre Leistungen in Rechnung stellen können. Seit 1988 liegt der Wert bei 11 Pfennig, also 5,62421 Cent.      Ansprechpartnerin: Franziska Meinl Stellv. Pressesprecherin Aiwanger spricht auf Kundgebung.

Quelle:stmwi.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.