Berlin:

Junge Menschen diskutieren mit Özdemir über die Zukunft der Landwirtschaft
Bundesminister lud zum zweiten Jugendpolitischen Forum ins BMEL

Rund 50 junge Menschen aus unterschiedlichsten Verbänden, Unternehmen und Hochschulen haben am Wochenende im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über die Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme diskutiert. Auf dem Programm des zweiten Jugendpolitischen Forums am Freitag und Samstag stand neben Workshops und lebhaften Debatten auch ein Austausch mit dem Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Cem Özdemir. Die von den jungen Teilnehmenden erarbeiteten Ergebnisse sollen in die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung einfließen.

Bundesminister Özdemir erklärt dazu: „Den Weg zu einer krisen- und zukunftsfesten Landwirtschaft können wir nur gemeinsam gehen. Besonders wichtig ist mir dabei die junge Generation: Sie wird schon bald mit ihren Ideen, ihren Impulsen und ihrer Tatkraft die Weiterentwicklung der Agrar- und Ernährungssysteme gestalten. Die Herausforderungen insbesondere durch den Klimawandel sind groß – aber der Mut und das Engagement dieser jungen Menschen, sich den Herausforderungen zu stellen und nach Lösungen zu suchen, sind es auch. Das macht mich optimistisch.“

Im Fokus des Jugendpolitischen Forums standen in diesem Jahr die Themen Gemeinsame Agrarpolitik in der Europäischen Union, Klimapolitik, Artenvielfalt und Nachhaltiger Konsum. Diese wurden in vier Workshops diskutiert und im Anschluss mit Staatssekretärin Silvia Bender vertieft. Der inhaltlichen Arbeit gingen Impulsvorträge von Audrey MacLean und Fidelis Stehle voraus, der deutschen Jugenddelegierten für Nachhaltige Entwicklung bei den Vereinten Nationen. Die Bandbreite der Teilnehmenden reicht von der Landjugend über den Verband deutscher Jungzüchter bis hin zur Deutschen Umwelthilfe und den Verein Junges Bioland. Diese Vielfalt bot den Jugendorganisationen die Gelegenheit, sich auch untereinander auszutauschen und andere Sichtweisen besser kennenzulernen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer verabschiedeten zum Abschluss die gemeinsame „Junge Erklärung zur Zukunft der Landwirtschaft“. Sie finden diese im Wortlaut hier<http://bmel.de/goto?id=113440>.

Hintergrund:
Das BMEL legt größten Wert auf die Mitarbeit junger Menschen. Bei allen bedeutsamen Vorhaben des BMEL muss geprüft werden, ob und wie eine Beteiligung der Jugend erfolgen kann. Dieses generationengerechte Vorgehen soll die Zielgenauigkeit und Akzeptanz der Maßnahmen erhöhen – insbesondere für die jungen Menschen selbst, die ihre Ideen berücksichtigt sehen wollen. So sind die Forderungen, die aus dem ersten Jugendpolitischen Forum im September 2023 hervorgingen, direkt in den Transformationsbericht „Nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme“ der Bundesregierung eingeflossen. Dieser Bericht wurde am vergangenen Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen. Zentrales Ziel der Transformation sind demnach zukunfts- und krisenfeste Agrar- und Ernährungssysteme, die die Basis für eine dauerhaft ausreichende und gesunde Ernährung schaffen und die Gesundheit von Mensch, Tier und Ökosystemen sowie Klima und Biodiversität nachhaltig schützen sollen.

Fotos der Veranstaltung zum Download (Credit: BMEL) finden Sie hier<https://we.tl/b-VTGOgAx49E>.

Quelle:bmel.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.