Berlin:

KochCup-Wettbewerb zur EURO 2024: BMUV zeichnet Gewinnerinnen und Gewinner
aus

Azubis zeigen kreative, umweltfreundliche Kochkunst

Dr. Bettina Hoffmann, Parlamentarische Staatssekretärin im
Bundesumweltministerium (BMUV), hat im Finale des Wettbewerbs „KochCup –
Dein nachhaltiges Rezept zur EM“ gestern Abend in Teltow bei Berlin die
besten Gerichte ausgezeichnet. In dem vom BMUV mit rund 600.000 Euro
geförderten Wettbewerb waren bundesweit Auszubildende in Küchenberufen
dazu aufgerufen, anlässlich der Fußball-Europameisterschaft der Herren
diesen Sommer (EURO 2024) kreative, umweltfreundliche und sportgerechte
Rezepte einzureichen. Die 12 umweltfreundlichsten und gleichzeitig
handwerklich besten Gerichte hatten sich in vier Regionalwettbewerben
durchgesetzt und für das Finale am 11. März qualifiziert. Den ersten
Platz dort belegte Lucie Fischer Chapalain mit ihrem Rezept „Aus der Erde
zum Teller“. Es folgen auf den Plätzen zwei und drei Leon Girrbach mit
seinem Gericht „Kürbis trifft Lauch“ und Jens Kleinfelder mit
„Buchweizen-Falafel mit Miso-Rosenkohl, Rote-Bete-Humus und
Grünkohlsalat“. Die drei Erstplatzierten gewannen eine Masterclass bei
Profikoch Stephan Hentschel und anderen Spitzenköch*innen sowie eine
personalisierte Kochjacke.

Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Bettina Hoffmann: „Die Gerichte
der Finalist*innen waren abwechslungsreich, lecker und kreativ. Solcher
Genuss macht Appetit auf umweltfreundliche, gesunde Ernährung. Köchinnen
und Köche können auf beeindruckende Weise leckere, nachhaltige und nicht
zuletzt gesunde Angebote schaffen. Die KochCup-Rezepte inspirieren
hoffentlich viele andere.“

Der Wettbewerb „KochCup“ stellte ebenso wie die EURO 2024 in
Deutschland den bewussteren und schonenderen Umgang mit Umwelt und
Ressourcen in den Fokus. Gefragt waren leckere Rezepte mit einem besonderen
Augenmerk auf Saisonalität, Regionalität und Ressourcenschonung.

Rund ein Viertel aller deutschen Treibhausgasemissionen wird durch
Ernährung verursacht. Zudem verbraucht die Nahrungsmittelproduktion große
Mengen an Land, Wasser und anderen Ressourcen und trägt zum
Artenaussterben bei. Pflanzenbetonte Gerichte helfen, den Druck auf
Artenaussterben und viele andere Umweltwirkungen zu mindern und sind
bereits ein großer Gesellschaftstrend. In der gastronomischen Ausbildung
haben sie aber bisher nur wenig Platz gefunden. Gleichzeitig ist für viele
Sportprofis eine pflanzenbetonte Ernährung ein wichtiger Beitrag für ihre
körperliche Leistungsfähigkeit und ein entsprechendes Angebot gehört zum
Standard der Teamverpflegung.

Die interdisziplinäre Jury bestand aus Profikoch Stephan Hentschel, den
Berufsschullehrkräften Kristin Knauth und Steffen Rosenthal, Andrea
Lenkert-Hörrmann von SlowFood e. V., Koch Jascha Siekmann vom VKD Plant
Based Projekt sowie Nicolas Barthelmé von Du bist hier der Chef – die
Verbrauchermarke e. V.

Das Projekt KochCup wird durch das Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) mit rund
600.000 Euro gefördert und verknüpft Sportbegeisterung,
nachhaltig-sportgesunde Ernährung und Ausbildungsmarketing auf Peer-Ebene.
Das BMUV versteht sich als Partner des nachhaltigen Sports und engagiert
sich als Teil der Bundesregierung für eine nachhaltige Umsetzung der EURO
2024. Mit zahlreichen flankierenden Maßnahmen sensibilisiert das BMUV für
den Umweltschutz und finanziert Projekte, die dem Sport auch über die EURO
2024 hinaus einen Nachhaltigkeitsschub geben und gesellschaftliche
Wirkungen vor allem auch im Breitensport erzielen sollen.

Quelle: bmuv.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.