Ansbach:

Amtswechselfeier bei den Justizbehörden in Ansbach

Justizminister Georg Eisenreich würdigt verstorbenen Landgerichtspräsidenten
Dr. Gerhard Karl / Zugleich werden die bisherige Leitende Oberstaatsanwältin
Gabriele Hofmeier als neue Landgerichtspräsidentin und Friedrich Weitner
als neuer Leitender Oberstaatsanwalt in ihre Ämter eingeführt Bayern Justizminister Georg Eisenreich vollzog
heute (6. März) den Amtswechsel an der Spitze des Landgerichts Ansbach
und der Staatsanwaltschaft Ansbach. Er würdigte die Leistungen des
am 29. Juli 2023 verstorbenen Ansbacher Landgerichtspräsidenten Dr.
Gerhard Karl. Zugleich führte er dessen Amtsnachfolgerin und frühere
Leitende Oberstaatsanwältin Gabriele Hofmeier in ihr neues Amt als
Landgerichtspräsidentin ein. Anschließend stellte Eisenreich
Friedrich Weitner als neuen Leitenden Oberstaatsanwalt in Ansbach vor.

@stmj.bayern.de
Georg Eisenreich würdigte in seiner Laudatio
den verstorbenen Ansbacher Landgerichtspräsidenten
Dr. Gerhard Karl: „Dr. Gerhard Karl war seinen Mitarbeitern
immer ein Vorbild. Er war ein hochengagierter Behördenleiter. Mit
seinem großen persönlichen Einsatz, seiner Fachkompetenz und
seiner Entschlusskraft hat er das Landgericht Ansbach maßgeblich
geprägt. Ich danke ihm herzlich für all das, was er für
die bayerische Justiz geleistet hat.“ Anschließend führte
Justizminister Eisenreich die bisherige Leitende Oberstaatsanwältin
Gabriele Hofmeier als neue Landgerichtspräsidentin
in ihr Amt ein: „Bei allen Ihren Aufgaben in der bayerischen Justiz
haben Sie immer mit großer fachlicher Expertise, Eigeninitiative
und Führungsstärke überzeugt. Sie haben einen wesentlichen
Beitrag an dem hohen Ansehen, das die Staatsanwaltschaft Ansbach genießt.
Ich bin mir sicher, bei Ihnen ist auch das Landgericht Ansbach in den besten
Händen. Für Ihre neuen Aufgaben wünsche ich Ihnen alles
Gute und viel Erfolg.“ Sodann führte Eisenreich
den neuen Leitenden Oberstaatsanwalt
in Ansbach, Friedrich Weitner, in sein Amt ein: „Sie haben
in Ihrer Justizlaufbahn vielfach unter Beweis gestellt, dass Sie neben
Ihrem großen Fachwissen über große Einsatzbereitschaft
und Tatkraft verfügen. Ich bin überzeugt davon, dass Sie die
Staatsanwaltschaft Ansbach mit großem Erfolg leiten werden. Für
Ihre neuen Aufgaben als Leitender Oberstaatsanwalt wünsche ich Ihnen
viel Erfolg und alles Gute.“ Hintergrund:
Dr. Gerhard Karl († 66 Jahre) trat 1984 in
den bayerischen Justizdienst als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft
München II ein. Es folgten Stationen bei der Staatsanwaltschaft Ansbach,
dem Landgericht Nürnberg-Fürth und dem Amtsgericht Hersbruck.
Von 1994 bis 2002 war Dr. Karl in verschiedenen Positionen für die
Sächsische Justiz tätig, u. a. als Referatsleiter im Sächsischen
Justizministerium. Nach seiner Rückkehr nach Bayern stand er den Amtsgerichten
in Weißenburg und Hersbruck vor. 2009 wurde er zum Leitenden Oberstaatsanwalt
in Ansbach ernannt. Seit dem 1. März 2015 war Dr. Gerhard Karl Präsident
des Landgerichts Ansbach. Gabriele Hofmeier (59
Jahre) begann ihre Justizlaufbahn 1991 am Landgericht Nürnberg-Fürth.
Anschließend war sie ab 1993 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft
Nürnberg-Fürth tätig, bevor sie 1999 zur Staatsanwaltschaft
Ansbach wechselte. Im Jahr 2005 wurde sie zur Richterin am Amtsgericht
Ansbach ernannt. 2009 kehrte Gabriele Hofmeier als Gruppenleiterin zur
Staatsanwaltschaft Ansbach zurück. Ab 2012 war sie bei der Generalstaatsanwaltschaft
in Nürnberg tätig und wurde dort im Jahr 2014 zur Oberstaatsanwältin
ernannt. Im Jahr 2017 wurde sie zur Richterin am Oberlandesgericht ernannt,
2019 sodann zur ständigen Vertreterin des Leitenden Oberstaatsanwalts
in Ansbach. 2021 wurde sie zur Leitenden Oberstaatsanwältin in Ansbach
befördert. Seit 15. Dezember 2023 ist Gabriele Hofmeier neue Landgerichtspräsidentin
in Ansbach. Friedrich Weitner (54 Jahre) begann
seine Karriere in der bayerischen Justiz im Jahr 2000 als Staatsanwalt
in Hof. 2002 wurde er an die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth
versetzt. 2005 wechselte er zum Landgericht Nürnberg-Fürth. 2008
übernahm Friedrich Weitner als hauptamtlicher Arbeitsgemeinschaftsleiter
die Ausbildung von Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendaren und führte
die Aufgabe nach seiner Ernennung zum Richter am Oberlandesgericht Nürnberg
im Jahr 2014 fort. Seit 2016 war er Leiter der Justizpressestelle des Oberlandesgerichts
Nürnberg, anschließend wurde er 2022 zum Direktor des Amtsgerichts
Neustadt an der Aisch ernannt. Seit 1. Februar 2024 ist Friedrich Weitner
neuer Leitender Oberstaatsanwalt in Ansbach.

Quelle:stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.