Pullach Isatal:

Genehmigungsantrag von Windenergieanlagen im Forstenrieder Park Aiwanger: „Die künftigen Windenergieanlagen im Forstenrieder Park sind auch der Erfolg unserer Windkümmerer“

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger initiierte im Oktober 2020 die so genannten Windkümmerer. Gestern wurde unter Beteiligung des Windkümmerers für Oberbayern das erste Projekt im Forstenrieder Park erfolgreich an den Start gebracht. Ich freue mich über die Unterzeichnung des Genehmigungsantrags für sechs Windenergieanlagen im Staatsforst. Damit leisten die beteiligten Gemeinden Pullach, Neuried, Schäftlarn und Baierbrunn einen wichtigen Beitrag zur regionalen Stromversorgung. Die künftigen Windenergieanlagen im Forstenrieder Park sind auch der Erfolg unserer Windkümmerer, so der Wirtschaftsminister.    Die Windkümmerer sind neutrale Ansprechpartner, die Kommunen beim Ausbau der Windenergie vor Ort individuell beraten und bedarfsgerecht unterstützen. Sie werden vom Bayerischen Wirtschaftsministerium finanziert. Das nunmehr erfolgreiche Projekt in den vier Gemeinden zeigt, wie sinnvoll die Arbeit der Windkümmerer ist so Aiwanger.

Im Forstenrieder Park haben die Windkümmerer in Zusammenarbeit mit den Kommunen konkret die Flächenpotenziale analysiert und den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern geführt. Mit ihrer Arbeit tragen sie entscheidend dazu bei, dass die Akzeptanz in der Bevölkerung erhöht und der lokale Ausbau von Windenergie auf einen positiven Weg gebracht wird. Für eine erfolgreiche Energiewende brauchen wir die enge Zusammenarbeit mit den Kommunen, sagt Aiwanger.     Die Windkümmerer kommen in allen sieben Regierungsbezirken zum Einsatz und werden durch die Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) koordiniert. Derzeit werden 240 Projekte in ganz Bayern betreut. Die Windkümmerer sind Teil der bayerischen Windenergieoffensive AUFWIND. Ziel dieses Programms ist es, die Akzeptanz für Windenergieanlagen zu erhöhen, Ausbauhemmnisse systematisch abzubauen und durch verbesserte Rahmenbedingungen den Ausbau der Windenergie voranzutreiben. Anfang 2023 ging das Programm mit „Windkümmerer 2.0 in eine zweite Runde. Neben den Windkümmerern stehen den Kommunen seitdem auch eine digitale Wissensplattform Wind und seit September 2023 auch die Themenplattform Windenergie mit ausführlichen Hinweisen zu rechtlichen Vorgaben sowie zum Windenergieausbau zur Verfügung.   Weitere Informationen gibt es unter: Wichtige Informationen zu „Windkümmerer 2.0“ (bayern.de) und Wissensplattform Wind Energie-Atlas Bayern

Quelle: stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.