München:

Hochkarätiges Top-Team vom Kultfilm-Regisseur bis zum Weltstar des Design- und Experimentalfilms übernimmt Bayerische Spitzenprofessuren an Hochschule für Fernsehen und Film München – Wissenschafts- und Kunstminister Blume: „Oscarreifer Coup“In Bayern lehren Stars als Profs: „Ein oscarreifer Coup: Mit Mo Asumang, Tucké Royale, Hans-Christian Schmid und Matthias Zentner lehrt gleich ein ganzes Team von international hoch dekorierten Film- und Fernseh-Größen für die nächsten drei Jahre als Gastprofessoren an der HFF München“, gab Wissenschafts- und Kunstminister Markus Blume heute in München bekannt. „Diese weltweit gefragten Spezialisten vom Kultfilm-Regisseur bis zum Weltstar des Design- und Experimentalfilms garantieren höchste Professionalität und Innovation in der künstlerischen Ausbildung!“

Integrativer Ansatz einzigartig in der Geschichte der HFF

Mo Asumang, Tucké Royale, Hans-Christian Schmid und Matthias Zentner unterrichten im Rahmen des Bayerischen Spitzenprofessurenprogramms an Kunsthochschulen bis Herbst 2026 in München. Das Gesamtkonzept der HFF für zwei auf das Quartett aufgeteilte Gastprofessuren lautet „Visionäre Stimmen für Bayern: Talentförderung durch Spitzenleistung und Vielfalt“. Asumang und Schmid widmen sich dabei vor allem dem Themen-Schwerpunkt „Hybride Erzählformen“, Royale und Zentner legen ihren Fokus auf „Creative Direction“. Dieser integrative Ansatz ist einzigartig in der Geschichte der HFF.

Forschungsförderung auf höchstem Niveau dank Hightech Agenda Bayern

Mit dem Spitzenprofessurenprogramm (SPP) als Teil der Hightech Agenda Bayern betreibt das bayerische Wissenschaftsministerium Forschungsförderung auf höchstem Niveau. Dadurch werden Forschungsprofessuren für herausragende nationale und internationale Persönlichkeiten ermöglicht. Insgesamt sind für das Spitzenprofessurenprogramm aller drei Hochschularten in den Jahren 2021 bis 2023 rund 43 Millionen Euro vorgesehen.

An den Kunsthochschulen ist das SPP als Gastprofessurenprogramm ausgestaltet, für das sich die Kunsthochschulen bewerben konnten. Die eingereichten Konzepte wurden von einem Expertengremium begutachtet. Die Entscheidung über die Auswahl der Persönlichkeiten, die berufen werden, trifft die jeweilige Hochschule.

Nähere Informationen zu der Bayerischen Spitzenprofessorin und den Bayerischen Spitzenprofessoren an der HFF München:

Mo Asumang (Schwerpunkt: Hybride Erzählformen)

Filmemacherin, Autorin, Produzentin, Moderatorin und Dozentin: Als eine der ersten prominenten afrodeutschen Frauen im Fernsehen zeigt Mo Asumang seit mehr als 25 Jahren, wie aus kreativer Vielfalt eine beeindruckende, internationale Karriere gelingen kann. Als schwarze deutsche Frau hat sie es in ihrer Laufbahn an die Spitze mit weltweiter Anerkennung geschafft und wurde 2019 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Sie steht nicht nur für den Kampf gegen Diskriminierung, sondern auch für vielseitiges Empowerment unterschiedlicher künstlerischer Gestaltungsprozesse und didaktischer Lehre.

Hans-Christian Schmid (Schwerpunkt: Hybride Erzählformen)

Der gefeierte und vielfach ausgezeichnete Regisseur von Filmen mit Kultfaktor wie „23“ und „Crazy“ ist selbst HFF-Absolvent und kehrt als Bayerischer Spitzenprofessor somit an den Ort seiner künstlerischen Ausbildung zurück. Die tiefgründige Gestaltungskraft von Hans-Christian Schmid dürfte im europäischen Vergleich einzigartig sein. Das Multitalent (Autor, Regisseur und Produzent) überrascht immer wieder mit völlig neuen filmischen Erzählansätzen, stets herausragend recherchiert und von allgemeiner gesellschaftlicher Relevanz. Er macht aus einer scheinbar kleinen Geschichte großes Weltkino oder faszinierende Serien. Damit steht Schmid für die zukünftige Überlebensfähigkeit qualitativ hochwertiger filmischer Produktionen.

Tucké Royale (Schwerpunkt: Creative Direction)

Preisgekrönter Autor von Hörspielen und Drehbüchern, Schauspieler, Filmemacher, Produzent: Tucké Royale repräsentiert die erzählerische Grenzüberschreitung. Seine interdiszplinäre Arbeitserfahrung reicht von den Bereichen Theater/Performances bis zu Musikauftritten mit eigener Band. Seit vielen Jahren lehrt er an verschiedenen Universitäten und Akademien. Durch sein Mitwirken an der Kampagne #actout steht er auch für die Weiterentwicklung von Inklusions- und Diversitätszielen der HFF.

Matthias Zentner (Schwerpunkt: Creative Direction)

Rund um den Globus dreht Matthias Zentner mit Weltstars wie Lionel Messi oder Morgan Freeman, in seiner Geburtsstadt München unterrichtet er nun als Bayerischer Spitzenprofessor HFF-Studierende in Bereichen wie Bildgestaltung und Visual Effects (VFX). Als Creative Director steht Zentner für die visuelle Grenzerfahrung. Schon früh hat er als preisgekrönter Fotograf die Welt bereist, sich künstlerisch auf vielfältigste Art weiterentwickelt und es zu einem weltweit gefragten Regisseur im Bereich Design- und Experimentalfilm gebracht. Zentner repräsentiert die Weiterentwicklung von visual arts.

Quelle: stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.